Betriebsausflug Leibnitz

Der diesjährige Betriebsausflug führte uns in die Südsteiermark. Per Bahn reisten wir von Gmunden und Wien nach Leibnitz. Von dort fuhren wir mit Leihrädern 24 km auf dem Radweg R1 entlang der alten Bahntrasse der Sulmtalbahn nach Gleinstätten. Dort besichtigten und diskutierten wir den ersten Shared Space Österreichs. Am nächsten Tag besprachen wir in den alten Gemäuern des Schloss Seggau Strategien und zukünftige Schwerpunkte unserer Arbeit.

Kurzfilme zur verkehrssparenden Siedlungsentwicklung

Im Rahmen des klimaaktiv mobil Beratungsprogrammes "Innovative klimafreundliche Mobilität für Regionen, Städte und Gemeinden" wurden von komobile Gmunden drei Kurzfilme zu hervorragenden Siedlungsentwicklungsprojekte gemacht: Das neu überarbeitete ÖEK der Gemeinde Ottensheim verfolgt eine Siedlungsentwicklung in integrierter Lage und beinhaltet ein vorbildliches Verkehrskonzept. Die Gemeinde Krummnußbaum legt den Fokus auf Innen- vor Außenentwicklung und die Förderung der Mobilität im Umweltverbund. Der Kurzfilm zum ambitionierten Stadterweiterungsprojekt der Seestadt Aspern - mit einer angestrebten Verkehrsmittelwahl der Wohnbevölkerung von 80 % Umweltverbund - wurde auch auf Englisch übersetzt und gewann beim Video-Contest der ECOMM 2016 den 2. Platz.

salzburg.mobil 2025 der Öffentlichkeit vorgestellt

Am 16.08.2016 wurde gemeinsam von LH Haslauer, LR Rössler und LR Mayr das "Salzburger Landesmobilitätskonzept 2016-2025" der Öffentlichkeit präsentiert. Das Konzept wurde von einem ExpertInnenteam unter der Federführung von komobile erarbeitet. Im Rahmen eines ca. einjährigen Prozesses waren dabei auch Fachöffentlichkeit und BürgerInnen in die Ziel- und Maßnahmenetwicklung eingebunden. Das Expertenpapier wurde auf politischer Ebene detailliert diskutiert und Zielsetzungen sowie Maßnahmenkatalog in einem Regierungsbeschluß bestätigt. www.salzburgmobil.at

Mobilitätskonzept „Am Kaltenbach“

Die Empl Immobilien GmbH errichtet im Ortskern von Kaltenbach im Zillertal (Tirol) auf einem Grundstück von rund 4.300 m² einen multifunktionalen Gebäudekomplex inkl. Hotel. Im Zuge des Projektes „Mobilitätskonzept Am Kaltenbach“ wurden einerseits der PKW-Stellplatzbedarf überprüft und andererseits Mobilitätsmanagementmaßnahmen für entwickelt, um einem reduzierten Pkw-Stellplatzbedarf gerecht zu werden. Darüber hinaus wurde die Auslagerung von Personalstellplätzen zu einem ~500 m entfernten Parkplatz der Firma in der Nähe eines Supermarkts geprüft. Durch ein Mobilitätsmanagementkonzepte wurde gezeigt, in welchem Rahmen die unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnisse der NutzerInnen des Gebäudes, auch ohne eigenen Pkw, befriedigt werden können. Weiters wurde gezeigt, dass ein Teil der Personalstellplätze auf den o.g. Parkplatz des Supermarkts ausgelagert werden können, sofern begleitende Maßnahmen getroffen werden. Diese Umfassen eine bessere Zugänglichkeit für den Fuß und Radverkehr sowie Radabstellplätze und ein Radverleih im Selbstbedienungsbetrieb. In einem Zusatzauftrag wurden für Empl-Immobilien mögliche Betreiber für die geplanten Mobilitätsmanagementmaßnahmen (Car- und E-Bikesharing, E-Ladeinfrastruktur) gesucht.

MO.point

MO.point – wir waren bereits dort

komobile hat sich die erste MO.point Station in Wien Liesing, Perfektastraße 58 zeigen lassen. Gregor Wiltschko von MO.point führte uns durch die neue Wohnhausanlage und berichtete wie das Projekt entwickelt wurde, wo die Hürden lagen und wie es zur Umsetzung kam. Dieser lokale Mobility Point, welcher bereits in der Bauphase mitgeplant wurde, ist seit Sommer 2016 in Betrieb. Nicht nur AnwohnerInnen, sondern auch umliegende private und gewerbliche AnrainerInnen haben durch dieses innovative Projekt unkompliziert Zugang zu 5 E-Bikes, einem E-Lastenrad, einem E-Auto sowie einem Pkw-Kombi.

Anleitung „Wie wird meine Tourismusdestination nachhaltig mobil?“

Anleitung „Wie wird meine Tourismusdestination nachhaltig mobil?“

​Im Auftrag des BMWFW, BMLFUW und BMVIT hat komobile für Tourismus- und Mobilitätsanbieter eine neue Broschüre zum Thema „Sanfte Mobilität“ und Nachhaltigkeit im Tourismus erstellt.

Aufgrund der langfristigen demographischen Entwicklung, eines prognostizierten Gästezuwachses und Veränderungen im Reiseverhalten gewinnt „Sanfte Mobilität“ zunehmend an Bedeutung. Mit dieser Broschüre erhalten Tourismusdestinationen eine solide Grundlage, neue oder zusätzliche Maßnahmen zur Planung und Umsetzung sanft mobiler Angebote zu ergreifen. Sie beschreibt wesentliche Schritte auf dem Weg zu nachhaltiger Mobilität in Tourismusregionen, enthält Bausteine zur Angebotsplanung sowie eine Liste von Ansprechpersonen zur weiteren Hilfestellung. Die Broschüre samt Checklisten steht in unserem Servicebereich zum Download bereit.

Kick-off zum LAST MILE Projekt

Das INTERREG EUROPE Projekt "LAST MILE" beschäftigt sich mit nachhaltigen Mobilitätslösungen für die "letzte Meile" in der Anreise in Tourismusregionen sowie für Wege vor Ort. In einem interregionalen Austauschformat werden Strategien und Rahmenbedingungen analysiert, konkrete Praxisbeispiele besichtigt und diskutiert. Im Juni fand das Kick-off Partner Meeting in Wien statt, gefolgt vom ersten interregionalen Stakeholder Workshop mit Study Visits in Osttirol. In der Funktion der Gesamtkoordination - einschließlich Projekt- und Finanzmanagement – begleitet komobile während der 4,5 jährigen Projektumsetzung das aus 7 Partnern aus 6 verschiedenen EU-Ländern bestehende Konsortium.

Rail Tour für TouristikerInnen in St. Johann

Im Mai fuhr Christine Zehetgruber im Rahmen von klimaaktiv mobil nach St. Johann im Pongau um dort gemeinsam mit VertreterInnen des BMWFW und den ÖBB Umsetzungs- und Finanzierungstipps für Mobilitätsmaßnahmen im Tourismus an interessierte PraktikerInnen zu vermitteln. Die "Rail Tour für TouristikerInnen" ist eine Informations- und Vernetzungsveranstaltung für Tourismusbetriebe und –verbände, die sukzessiv in allen Bundesländern stattfindet. Besucht wurden bisher die Steiermark, Oberösterreich und Salzburg.

Foto: IDRV (CC by SA-NC)

StadtFabrik 2016

Romain Molitor war im Rahmen des Projekts „StadtFabrik im MAK“ vom Institute of Design Reserach Vienna im Mai 2016 eingeladen, gemeinsam mit John Thakara einen Workshop zu begleiten. Das Thema des Workshops im MAK Forum „How to thrive into the next economy?“, behandelt John Thakara auch in seinem neuen Buch, in dem unter anderem Projekte von komobile vorgestellt und zitiert werden.

Intensiv diskutiert wurde auch die Biotop City auf dem „Coca-Cola-Areal“ in Wien. Für dieses spannende Areal erstellte komobile das Mobilitätsmanagement.

Präsentation PhantasiJA

Ende Mai wurden die Ergebnisse des Projektes PhantasiJA in Form einer Mini-Ausstellung präsentiert. Das Projekt unter der Leitung von factum zielt darauf ab, dem Rückgang der aktiven Mobilität entgegenzuwirken. Um kreative, innovative Maßnahmen zu entwickeln, die aktive Mobilität vielfältig unterstützen und fördern, wurde mit Jugendlichen zusammengearbeitet. Fokusgruppendiskussionen und Workshops ermöglichten es rund 80 Ideen zu erarbeiten, die anschließend von einer Expertenrunde diskutiert und bewertet wurden.

Salzburger Betriebe für Umweltengagement geehrt

Unter dem Motto "Schwungrad Umweltschutz" wurden bei der Umweltservice Salzburg Gala die ausgezeichneten Betriebe sowie die prämierte Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern mit dem Umweltblatt Salzburg geehrt. Das Blatt mit den Betriebslogos wird ein Jahr die Krone des Umweltbaums Salzburg schmücken.

David Knapp führte im Auftrag des Umweltservice Salzburg und klimaaktiv mobil, die Beratung der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern durch. Durch die erarbeitete Maßnahmen, eine Sommercard für den gesamten öffentlichen Verkehr, das Tälertaxi sowie einen E-Bike-Verleih, konnte die Region, rund 329.000 Liter Treibstoff einsparen.

"Wir unterstützen damit auch die umweltfreundliche Mobilität in den Gemeinden und forcieren das Umweltbewusstsein der Gäste und der Einheimischen", beschreibt Geschäftsführer Christian Wörister die Vorteile.

Regensburg Team

Charrette zum Thema Öffentlicher Verkehr in Regensburg

Komobile (als Lead eines interdisziplinären Konsortiums) erhielt den Zuschlag für eine Studie zur Einführung eines höherwertigen öffentlichen Verkehrsmittels in Regensburg. Die Bearbeitung startete in Form einer dreitägigen „Charrette“ vom 12. bis 14. April. Für dieses innovative Beteiligungsformat übersiedelte das gesamte Team für eine Woche nach Regensburg und befasste sich intensiv mit der Ausgangslage und den Potenzialen für den öffentlichen Verkehr. Der Start erfolgte mit einer gemeinsamen Bereisung per Bus. Bei der Abschlussveranstaltung am 14. April wurden erste Ergebnisse den Stakeholdern präsentiert und die weiteren Bearbeitungsschritte festgelegt.

Planungs-Charette Alserbachstraße

Seit 2014 arbeiten AnwohnerInnen im Rahmen der Agenda 21 am Alsergrund an einem Gestaltungskonzept für die Alserbachstraße. Die Aufenthalts- und Verweilqualitäten der Straße sollen gestärkt, sowie Zugänglichkeiten zu den öffentlichen Verkehrsmitteln und Querungsmöglichkeiten auf der Alserbachstraße verbessert werden. Christian Obermayer (komobile) ist der Agendagruppe immer wieder beratend zur Seite gestanden und vertrat komobile bei der eintägigen Planungs-Charette. Erste Umsetzungen finden im Herbst 2016 statt

Energieaudits nach Energieeffizienzgesetz abgeschlossen

Im Herbst 2015 wurden für die Firmen Ölz Meisterbäcker, Salzburger Schotter und Kies (SSK) sowie Stern & Hafferl Energieaudits durchgeführt. Im Rahmen der Audits wurden für den Transportbereich die Energieverbräuche erhoben, Einsparpotenziale ermittelt und Empfehlungen zu konkreten Maßnahmen erarbeitet. Abschließend wurden die Ergebnisse in den Betrieben präsentiert und der Monitoringstelle übermittelt. Komobile verfügt über drei gelistete EnergieauditorInnen für den Transportbereich.

Abschlussveranstaltung zur BürgerInnenbeteiligung

In Düdelingen fand Ende Februar die Abschlussveranstaltung der BürgerInnenbeteiligung im Rahmen des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes statt. Unter der Leitung des Stadtplanungsbüros Zeyen et Baumann wurde in rund neun Monaten eine Vielzahl an Worskhops, Spaziergängen und Diskussionsrunden in Kooperation mit komobile durchgeführt. Romain Molitor und Liette Clees betreuten den Themenbereich Mobilität und bekamen viele Interessante Inputs der EinwohnerInnen und Interessensvertreterungen für die laufende Arbeit in der Gemeinde Düdelingen. Weitere Informationen zu Düdelingens allgemeinen Bebauungsplan finden Sie hier.

Präsentation Mobilitätskonzept Lauterach

Mehr als zwei Jahre begleitete komobile die Gemeinde Lauterach bei der Erstellung eines umfassenden Mobilitätskonzeptes. Die Gemeinde hatte das Ziel Bus und Bahn sowie Rad- und Fußverkehr zu fördern. Zugleich sollte das Ortszentrum verkehrsberuhigt gestaltet werden. Einer der Schwerpunkte lag bei der Beteiligung der EinwohnerInnen und den Interessensvertretungen. Anfang 2016 wurde nach zahlreichen Workshops, Planungsbesprechungen und Feedbackschleifen das fertige Konzept präsentiert. Erste Umsetzungen konnte die Gemeinde zu diesem Zeitpunkt bereits vorweisen.

PTV Anwenderseminar 2015 in Karlsruhe

Unter dem Motto "Alles in Bewegung - Mobilität gestalten" fand das diesjährige Anwenderseminar der PTV AG statt. Weit über 100 Teilnehmer aus Forschung, Entwicklung und Anwendung haben sich in Karlsruhe zusammen gefunden, um sich über neue Software-Entwicklungen zu informieren, aber auch um interessante Modellanwendungen zu diskutieren. In einem gemeinsamen Beitrag haben Harald Buschbacher (ÖBB) das grundsätzliche Konzept des Forschungsprojekts SynArea und Christian Obermayer (komobile) die in diesem Projekt entwickelte und positiv getestete multimodale Modellierung der Verkehrsnachfrage unter Berücksichtigung unterschiedlicher Leihfahrzeugkonzepte vorgestellt.

„Fahr Rad in Salzburg!“ - Radverkehrsstrategie für das Landes Salzburg 2015–2025

Vor wenigen Tagen hat das Land Salzburg seine Radverkehrsstrategie für die nächsten zehn Jahre vorgestellt. Unter fachlicher Begleitung und Moderation von komobile Gmunden wurde in einem breit angelegten Prozess – u.a. durch Einbeziehung von etwa 40 Expertinnen, Experten und Interessensgruppen aus dem Bundesland – die Radverkehrsstrategie als Startpunkt einer landesweiten Radverkehrsoffensive entwickelt. Die Umsetzung eines umfassenden Maßnahmenkataloges soll die Erreichung der Ziele (Steigerung des landesweiten Radverkehrsanteils um 20% und Rückgang der Radunfälle mit Personenschaden um 20% bis 2025) ermöglichen. Die Fahrradstrategie kann hier heruntergeladen werden.

Betriebsausflug nach Werfenweng 2015

Betriebsausflug Werfenweng

Am Be­triebs­aus­flug 2015 besuchten wir die sanft mobil Gemeinde Werfenweng in Salzburg. komobile unterstützt Werfenweng schon viele Jahre bei der Entwicklung ihrer innovativen Mobilitätsprojekte für Gäste und die Bevölkerung. Eingangs erhielten wir durch Bürgermeister Peter Brandauer einen Überblick der umgesetzten und geplanten Mobilitätskonzepte. Im Anschluss konnten wir die Spassmobile testen, welche am Dorfplatz zum Verleih zur Verfügung stehen. Eine gemütliche Wanderung am nächsten Tag rundete unseren Aufenthalt ab.

Festseminar zu Hermann Knoflachers 75. Geburtstag

Der 75. Geburtstag von Em. O. Univ. Prof. DI Dr. techn. Hermann Knoflacher bot Anlass für ein Festseminar mit dem Titel: Der Lehrer Knoflacher – auch die nächste Generation blickt über den Tellerrand. 150 WegbegleiterInnen, MitarbeiterInnen, Ehrengäste, FreundInnen und Familie des Emeritus fanden sich ein, um die Jahre seines Wirkens zu ehren und Revue passieren zu lassen. Romain Molitor und Helmut Koch, als Wegbleiter und ehemalige Mitarbeiter durften sich mit einem Vortrag und einem Beitrag in der Festschrift bei dem emeritierten Professor Knoflacher für die Jahre des Austausches und der Zusammenarbeit bedanken.

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