Mikro-ÖV-Systeme – Ein neues Handbuch

Am 31. Oktober erschien das in Kooperation mit dem BMVIT und der SCHIG erstellte und vom Klima- und Energiefonds finanzierte Handbuch "Ohne eigenes Auto mobil – Ein Handbuch für Planung, Errichtung und Betrieb von Mikro-ÖV-Systemen im ländlichen Raum". Ziel des neuen Handbuches ist es, Gemeinden und anderen AkteurInnen Hilfestellung bei der Umsetzung kleinräumiger Mobilitätsangebote zu geben. Der Öffentliche Linienverkehr kann abseits der Ballungsräume oft keine ausreichend attraktiven Angebote bereitstellen, Mikro-ÖV-Systeme können diese Lücke effizient und nachfragegerecht schließen. Eine neue Förderschiene des KLI.EN unterstützt Gemeinden bei der Umsetzung. Das Handbuch wurde von komobile gemeinsam mit Research&Data Competence, Gerold Estermann und Alexander Fürdös bearbeitet.

Shared Space auch in Wien?

Straße fair teilen, Begegnungszonen, shared space – dies waren die Themen die beim Agendaforum 'Platz für Alle' der lokalen Agenda21 in Wien diskutiert wurden. Agenda Gruppen aus mehreren Bezirken und BezirkspolitikerInnen nutzten das Agendaforum, um sich aus erster Hand über die Chancen und Grenzen von shared space zu informieren. Martin Niegl (komobile Wien) und Helmut Koch (komobile Gmunden) gaben Inputs und untersuchten mit den Anwesenden in den Arbeitsgruppen die konkreten Standorte auf ihre Tauglichkeit als shared space.

Enthüllung des Kunstobjektes MEILENSTEIN

Liette Clees (komobile Wien) betreut im Rahmen der Lokalen Agenda21 eine Künstlergruppe die an der Liesing eine Kunstmeile geschaffen hat und bereits mehrere Kunstobjekte realisieren konnte. Im Oktober 2011 fand im Rahmen eines kleinen Sonntagsbrunchs die feierliche Eröffnung des Meilensteines statt. Der Meilenstein ist eine Skulptur aus Beton, für die gemeinsam mit Lafarge Beton GmbH eine eigene Rezeptur entwickelt wurde, die sich für ein solches Unterfangen besonders eignet. Der ökologische Baustoff unterstreicht einerseits die Nähe zur Natur und wird andererseits durch seine Gestalt zu einem Kunst-Werk. Das Relief auf einer Seite des Meilensteines stellt das Fließen des Liesingbaches und das Ineinanderfließen von Kunst und Natur dar. Weitere Infos bei der LA21plus

Shared Space at it’s best – Sonnenfelsplatz eröffnet!

Am 11. Oktober wurde der neugestaltete Grazer Sonnenfelsplatz feierlich eröffnet. Der Platz wurde nach den Prinzipien des Shared Space vollkommen neu gestaltet. Die Planung erfolgte nach einem innovativen partizipativen Planungsverfahren, einer Charette. Neben komobile Gmunden waren kleboth-lindinger Architekten, Michael Sammer, Zoufal und das Büro Fritsch an der Planung beteiligt. Das Projekt ist aus verkehrlicher Sicht eines der ambitioniertesten shared-space-Projekte Europas, frequentieren doch mehr als 15.000 Kraftfahrzeuge pro Tag den Platz. In der Spitzenstunde kommen 3.400 Fußgänger und 640 Radfahrer dazu. Das Ergebnis ist beeindruckend: Mehr dazu: HIER

business run 2011

.... und wieder mal ein Abend der sportlichen Erfolge! Das Powerteam von komobile W7 war beim business run am Start! David Knapp, Martin Niegl und Christian Obermayer konnten unglaubliche Ergebnisse herausholen. Sie liefen mühelos durch den wunderschönen Prater, wurden im Stadion von tosendem Applaus empfangen und erreichten nach einer Höchstleistung das Ziel. Eine anschließende dezente Feier hat natürlich auch nicht gefehlt. Wir sind stolz auf die Läufer!

Vienna City Marathon 2011

komobile W7 war wieder mal am Start! Fulminante Ergebnisse konnten erzielt werden. Die Sportler, die komobile W7 wahrlich gut vertreten haben, waren namentlich: Jean-Baptiste Douillet, Martin Niegl, Christian Obermayer und Gregor Wiltschko. In der rekordverdächtigen Zeit von 04:07:41 konnte somit unsere Startnummer 2023 einlaufen und ganz persönlich siegen. Wir sind stolz auf euch!

Light Rail for Tirana?

Vom 28.03. bis 02.04. leitete Helmut Koch den Workshop 'Transportation and Traffic Management' an der privaten Polis University in Tirana. Hauptthemen der intensiven Arbeit mit den 15 Studenten waren 'Light Rail Solutions for Tirana' und die Förderung des Radverkehrs in dieser schnellwachsenden Stadt mit rund 600.000 Einwohnern in einer Region von über 1 Mio. EW. Unbestrittener Höhepunkt der Arbeitswoche war eine gemeinsame Fahrt mit dem Fahrrad quer durch die Stadt. Die Polis University ist eine Schule für Architektur und Stadtentwicklung und kooperiert regelmäßig mit der TU Wien.

Der Masterplan Radfahren 2011

Der Masterplan Radfahren des Lebensministeriums war 2006 die erste nationale Radverkehrsstrategie für österreich. Nach fünf Jahren erfolgten eine umfassende Evaluierung und eine Aktualisierung des Maßnahmenkataloges. Projektleiter Sebastian Reinberg musste manchen langen Arbeitstag einschieben, um das Werk zeitgerecht zur Eröffnung der Radsaison fertig zu stellen. Am 30. März konnten die Ergebnisse von Herrn Bundesminister Niki Berlakovich der öffentlichkeit präsentiert werden. Erfreuliches Ergebnis der Zwischenbilanz: Der Radverkehrsanteil ist österreichweit zwischen 2006 und 2011 von 5% auf 7% gestiegen. Das Ziel, bis 2016 einen Anteil von 10% zu erreichen, bleibt aufrecht. Der Masterplan und die zugehörige Presseinformation des Lebensministeriums sind auf unserer Serviceseite als Download erhältlich.

Begleitgruppe aus der Praxis diskutiert Mikro-ÖV-Systeme

Im Rahmen des vom Klima- und Energiefonds finanzierten Projektes „Leitfaden zur Errichtung von ressourcenschonenden Mikro ÖV Systemen im ländlichen Raum“ diskutierte eine Gruppe von 30 Personen aus ganz österreich die Möglichkeiten, in kleineren Gemeinden attraktive Mobilitätsangebote einzurichten. Eine besondere Herausforderung ist es, Lösungen zu finden, die in „Zeiten wie diesen“ dauerhaft finanzierbar sind. Ein wesentlicher Baustein dabei ist die Einbeziehung von Freiwilligen als LenkerInnen. Ziel ist die Erstellung eines Handbuchs für die Implementierung solcher Systeme. Das Projekt wird gemeinsam mit RCA (Research Data & Competence), Alexander Fürdös, Gerold Estermann und komobile bearbeitet. Mehr Infos gibt es HIER

Info-Talks 'Sanfte Mobilität im Tourismus'

Im Rahmen der Wiener Ferienmesse konnten BesucherInnen und AusstellerInnen sich über die Förderungen von klima:aktiv mobil des Lebensministeriums informieren. Waltraud Wagner, Romain Molitor und David Knapp boten direkt vor Ort individuelle Beratungsgespräche an. ProjektpartnerInnen stellten anhand kurzer Inputs Beispiele auch Ihrer Praxis zu Rad- und E-Mobilitätsprojekten sowie zum öffentlichen Verkehr vor. Von Wander- und Schibussen über Fahrradverleihsysteme bis hin zur ganzen Palette der Elektro-Mobilität reichte das Bündel der präsentierten und diskutierten Maßnahmen. Die Klimaschutzinitiative klima:aktiv mobil umfasst Beratungs-, Förderungs-, Bewusstseinsbildungs- und Ausbildungsprogramme. Ziel der Förderprogramme ist unter anderem die Motivation und Unterstützung von Tourismusbetrieben und -regionen bei der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zu klimaschonender Mobilität.

Kurzseminar: Zukunftsweisende Mobilität, Luxemburg

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Fit in Fragen der nachhaltigen Entwicklung“ des Mouvement écologique in Luxemburg, leitete Romain Molitor ein Kurzseminar zum Thema: zukunftsweisende Mobilität. Es wurden unter anderem Fragen behandelt zum Mobilitätsbedarf sowie zum Modal Split in Luxemburg bzw. im grenzüberschreitenden Verkehr. Weiterhin wurden die Voraussetzungen für eine Förderung der „sanften“ Mobilität und die zentralen Elemente einer menschengerechten Mobilität besprochen.

Internationale Salzburger Verkehrstage

Von 3. bis 5. Oktober 2011 fanden zum 9. Mal die Internationalen Salzburger Verkehrstage statt. Die heurigen Verkehrstage tagten in St. Wolfgang am Wolfgangsee und verfolgten unter dem Motto „Lust und Last der Mobilität“ das engagierte Ziel, mögliche Auswege aus der zunehmend gefährlich werdenden Mobilitäts-Situation zu skizzieren. Doris Kammerer (Komobile) sprach gemeinsam mit Erik Schnaitl (Verein fairkehr) zum Impulsthema „Die neue Lust an einer anderen Mobilität“. Nähere Infos dazu HIER

Jahreshauptversammlung 2010 des Alpenvereins

Anläßlich der Jahreshauptversammlung des Österreichischen Alpenvereins (OeAV) konnten Liette Clees und Romain Molitor das Projekt 'Stärkung der umweltfreundlichen Reise in die Berge' vor rund 600 Delegierten aus ganz Österreich vorstellen. Das Projekt, das komobile derzeit im Auftrag des OeAV betreut, knüpft an die Bemühungen des OeAV an, die umweltfreundliche Mobilität zu fördern und unterstützt unter anderem mit umsetzungsorientierten Maßnahmen sowie fachlicher Betreuung der Sektionen. Weitere Infos zum Projektverlauf HIER

Pedelec-Test in Walferdange, Luxemburg

An einem verhältnismäßig kühlen Montagnachmittag im Oktober konnten sich Politiker und das technische Personal der fünf Gemeinden Walferdange, Steinsel, Lorentzweiler, Lintgen und Mersch der Konvention 'Uelzechtdall', sowie Beamte des Ministeriums für Landesplanung von den Qualitäten aktueller Pedelec-Modelle (Pedelec = Pedal Electric Cycle, ein Elektrofahrrad, das nur beim Tritt in die Pedale unterstützt) überzeugen. Das kühle Wetter tat der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch. Der Test fand im Rahmen des Projekts 'Mobilitätskonzept Uelzechtdall' statt und wurde von komobile zusammen mit zwei Luxemburger Fahrradfachhändlern organisiert.

8. Internationale Salzburger Verkehrstage

Die 8. Internationalen Salzburger Verkehrstage widmeten sich heuer dem Thema: 'Bahn & Bus grenzenlos - Mit dem öffentlichen Verkehr Grenzen überwinden'. Romain Molitor (komobile) referierte gemeinsam mit Veronika Holzer vom Lebensministerium über den 'Grenzüberschreitenden Reiseverkehr und die Aktivitäten im Rahmen der Alpenkonvention'.

Betriebsausflug in die Ramsau

Am 24. Sept. 2010 war es wieder einmal soweit: die gesamte Crew von komobile Wien und Gmunden machte sich auf in die weite Welt. Der Dachstein sollte es werden! Hoch hinaus wollten wir und haben es geschafft. Wir sind im Schnee gestapft, müde bei der Hütte eingekehrt, haben den Abend mit regionalem Essen ausklingen lassen und sogar Zeit gefunden zu 'seminaren' um mit viel frischem Wind heimzukehren.

South East Europe Annual Conference in Thessaloniki

Das South-East Europe Programm zielt auf die Entwicklung transnationaler Partnerschaften ab. Es versucht hoch qualitative, ergebnisorientierte Projekte mit strategischem Charakter und Relevanz für den Programmraum zu realisieren. Romain Molitor leitete während der Konferenz, die heuer unter dem Titel 'Transnational Co-operation as a strategic instrument for development in South East Europe' stand, einen thematischen Workshop. Rund 300 TeilnehmerInnen folgten der spannenden Konferenz.

Nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum

Das Ökosoziale Forum hat zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema "Nachhaltig mobil im ländlichen Raum" eingeladen. Diskussionsleiter Franz Fischler hatte Benedikt Weibel, den ehemaligen Geschäftsführer der Schweizer Bundesbahnen, Gunter Mackinger, den Verkehrsdirketor der Stadt Salzburg und Verantwortlichen für die erfolgreiche Wiederinbetriebnahme der Pinzgaubahn und Waltraud Wagner (komobile Wien) zum Gespräch gebeten. weitere Informationen unter Ökosoziales Forum Wien

Workshop: umweltfreundliche Mobilität

komobile betreut den Österreichischen Alpenverein (OeAV) in seinen Bemühungen die Reise in die Berge umweltfreundlicher zu gestalten. Das Projekt zur 'Stärkung der umweltfreundlichen Reise in die Berge' wird in enger Zusammenarbeit mit den Funktionären des OeAV umgesetzt. Liette Clees leitete einen Workshop mit über 40 TeilnehmerInnen in Villgraten. Es konnten Maßnahmen besprochen und konkretisiert werden, Ideen und Erfahrungen ausgetauscht und weitere Schritte festgelegt werden.

Transnationaler Workshop: "Integrated sustainable transport and tourism information systems"

komobile (Romain Molitor und David Knapp) organisierte im Juli den Transnationalen Workshop: "Integrated sustainable transport and tourism information systems". Bei diesem Workshop bearbeiteten Fachleute aus Öffentlichem Verkehr und Tourismus der Untergruppe 'Sustainable Mobility' der Alpenkonvention Fragen rund um mögliche Auskunftssysteme zur umweltfreundlichen Urlaubsanreise bzw. zur umweltfreundlichen Mobilität am Urlaubsort.

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