Koordination der Entwicklung der Projektidee "LAST MILE" zur Einreichung in INTERREG EUROPE 2014-2020

Bei der Erreichbarkeit von ländlichen Gebieten oder touristischen Destinationen Österreichs stellt oftmals die Überwindung der „Letzten Meile“ mit nachhaltigen Verkehrsmitteln, d.h. von einem regionalen Verkehrsknoten zu den unterschiedlichen Zielen vor Ort, eine besondere Herausforderung dar und erfordert bedarfsgerichtete, flexible Lösungen.

Aufbauend auf den Ergebnissen von vorhergehenden Projekten im Bereich nachhaltiger Mobilität im Tourismus, insbesondere des 2014 abgeschlossenen SEE-Projekts Access2Mountain, wurde seitens des BMLFUW gemeinsam mit dem Umweltbundesamt (bereits Lead Partner von "Access2Mountain") die Idee eines weiteren EU-Projekts initiiert.

In "Access2Mountain" beleuchteten verschiedene Bergregionen in den Alpen und Karpaten ihre Potenziale für nachhaltige, insbesondere multimodale Mobilitätslösungen und setzten vereinzelte Pilotprojekte um. Das neue Projekt sollte fokussierter auf das Problem der "Letzten Meile" eingehen, das sich in Vorgängerprojekten immer wieder als Engpass herausstellte. Im internationalen Konsortium bestehend aus verschiedenen Regionen Europas sollten Möglichkeiten von umsetzungsfähigen, flexiblen Systemen zur Überwindung dieser letzten Meile untersucht und entwickelt werden. Über die Entwicklung touristischer Lösungen sollen in weiterer Folge tragfähige Lösungen für die einheimische Bevölkerung geschaffen werden.

komobile w7 GmbH wurde vom Umweltbundesamt mit der Projektentwicklung in Abstimmung mit einer Kernarbeitsgruppe auf österreichischer Ebene (darunter BMLFUW, BMWFW, BMVIT und Ländervertreter) sowie der darauffolgenden Vorbereitung des Projektantrages einschließlich der Projektpartnersuche für die Einreichung in INTERREG EUROPE 2014-2020 beauftragt.

Nach einer intensiven Projektentwicklungsphase beginnend mit Dezember 2014 gelang es, den Projektantrag "LAST MILE" mit sieben Projektpartnern Ende Juli 2015 im ersten Call des INTERREG EUROPE Programms 2014-2020 einzureichen.

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Auftraggeber: 
Umweltbundesamt GmbH, Wien
Projektzeitraum: 
2014 - 2015
Bearbeitung: 
Romain Molitor
Christine Zehetgruber