Machbarkeitsstudie Donaubrücke in Rumänien (Brăila – Galați – Tulcea)

Die Donau trennt die historische Region Dobrudscha im Südosten Rumäniens vom restlichen Teil des Landes. Die südlichen und mittleren Gebiete werden mit zwei Brücken vor allem auf der Relation Konstanța – Bukarest bedient, der Norden der Region wird auf einer Länge von ca. 250 km bis zur Donaumündung ins Schwarze Meer nur mit Fähren an das Landesinnere angebunden. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie sollen positive und negative Effekte, verkehrliche Auswirkungen sowie die Finanzierbarkeit untersucht werden.

Das Projekt gliedert sich wie folgt:

 

  • Analyse einer bestehenden Machbarkeitsstudie und Aktualisierung der Datengrundlagen
  • Aufbau eines Verkehrsmodells unter besonderer Berücksichtigung der lokalen, regionalen und internationalen Potentiale, des Zustandes des Zubringernetzes, der konkurrierenden / ergänzenden Maßnahmen in der Region und der Festlegung des optimalen Brückenstandortes. Das entwickelte Verkehrsmodell wird dem County Brăila als Planungsinstrument zur Verfügung gestellt und das Personal vor Ort wird auf dessen Anwendung geschult
  • Analyse und Erarbeitung eines möglichen Finanzierungsmodells unter besonderer Berücksichtigung der wirtschaftlichen Situation in der Region
  • Analyse der regionalwirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Auswirkungen auf die Region

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Auftraggeber: 
European Bank for Recovery and Development, London
Projektzeitraum: 
2010 bis 2011
Bearbeitung: 
Romain Molitor
Helmut Koch
Sebastian Reinberg
Themenbereiche: