Mobilitätskonzept Erzherzog-Karl-Straße Süd

In Hinblick auf das anhaltende Stadtwachstum und die dynamische Entwicklung der Donaustadt soll für den Bereich südlich der Erzherzog-Karl-Straße ein neues ExpertInnenverfahren (GutachterInnenverfahren) durchgeführt werden. Das Schaffen von Wohnraum in Verbindung mit wohngebiets- und stadtteilbezogenen Grün- und Freiflächen sowie dem dringlichen Gebot des sparsamen Umgangs mit Grund und Boden stellen Schwerpunkte bei den städtebaulichen Planungen zur Entwicklung dieses Gebietes dar. Des Weiteren soll ein rund 1,2 ha großer Bildungscampus integriert werden. Das dafür nötige Verkehrsaufkommen soll mit einem möglichst hohen Anteil sanfter Mobilitätsformen abgewickelt werden. Die vorliegende Verkehrsstudie dient als Grundlage für zukünftige städtebauliche Planungen.
Im Rahmen des Projektes wurden folgende Leistungen erbracht:

  • Analyse der räumlichen und verkehrlichen Ausgangslage
  • Verkehrserzeugung und -verteilung auf das umliegende Wegenetz auf Basis der ersten Überlegungen zur Bebauungsdichte und der Nutzungen.
  • Erschließungskonzept getrennt nach den Verkehrsmitteln Fuß- und Radverkehr, Öffentlicher Verkehr und Autoverkehr unter Berücksichtigung des Strategieplans und den allgemeinen Vorgaben aus dem STEP 2025 und dem Fachkonzept Mobilität ausgearbeitet
  • Ausarbeitung von Zielsetzungen zum ruhenden Verkehr sowie Konzeption von Sammelgaragen und ergänzenden Mobilitätsservices (Mobility Points)
  • Leistungsfähigkeitsnachweise für die Anbindung des Untersuchungsgebietes an das übergeordnete Straßennetz an den wesentlichen Anschlussknoten unter Berücksichtigung der Belange des ÖV sowie im Hinblick auf weitere Bauvorhaben im Bereich des Projektgebietes
  • Ausarbeitung notwendiger baulicher und verkehrsorganisatorischer Begleitmaßnahmen.

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Auftraggeber: 
Stadt Wien, Magistratsabteilung 21, Planungsgruppe Nord
Projektzeitraum: 
September 2015 – Jänner 2016
Bearbeitung: 
Romain Molitor
Martin Niegl
Benjamin Kigilcim
Andrea Gruber