Mobilitätskonzept Lauterach

Für die Marktgemeinde Lauterach mit ca. 10.000 Einwohner/innen wurde ein Mobilitätskonzept für eine nachhaltige und zukunftsfähige Mobilität vertiefend zum bestehenden regionalen Entwicklungskonzept (REK) erstellt. Aktuelle Probleme und Herausforderungen zum nichtmotorisierten Verkehr (Fußgänger und Rad), zum motorisierten Individualverkehr zum ÖPNV sowie zur Gestaltung öffentlicher Bereiche wurden abgedeckt.

Zu Beginn wurden bestehende Erhebungen und Planungen analysiert, Rahmenbedingungen definiert, umfassende Erhebungen vor Ort durchgeführt und die unterschiedlichen Verkehrsarten (Fuß-, Rad-, motorisierter Individualverkehr und öffentlicher Verkehr, ) getrennt analysiert.

Begleitend zu den Planungen konnten bei insgesamt fünf Workshops Einwohner/innen, Vertreter/innen aus Bildungs- und sozialen Einrichtungen, Sprecher/innen der Wirtschaft, der Jugend und Frauen, von Vereinen und Ausschüssen der Gemeinde sowie der Polizei und der Bürgerinitiative Lauterach-Hard ihre Ideen zum Themenbereich Mobilität einbringen. Weiters wurde im parallel ablaufenden BYPAD-Prozess von der Auditgruppe (Personen aus der Politik, der Verwaltung und Radfahrer/innen der Bevölkerung) durch Ausfüllen und Auswertung eines Fragebogens, einer Beradelung und der Levelbewertung und Schwerpunktsetzung, ein Aktivitätenplan mit konkreten Maßnahmen und Zeitplan im Bereich Radverkehr erstellt.

Aufbauend auf diesen Ergebnissen einer ausführlichen Bestandsanalyse und auf Basis der Modalsplit-Ziele für die plan b-Gemeinden wurde eine Mobilitätsstrategie entwickelt. Als nächster Schritt wurden Leitlinien formuliert, die bei der Umsetzung der Mobilitätsstrategie als Orientierungshilfe dienen sollen. Die Operationalisierung der Ziele erfolgte durch die Erstellung einer Aktivitätentabelle. Die Aktivitäten wurden einzelnen Verkehrsarten zugeordnet und zusätzlich zu Handlungsfeldern (Aktivitätenbündel) zusammengefasst.

Die Aktivitäten, die im Rahmen der Strategie vorgeschlagen werden, setzen den Schwerpunkt auf die Attraktivierung der Verkehrsarten des Umweltverbundes (Fuß-, Rad- und Öffentlicher Verkehr), beinhalten aber auch Maßnahmen, die Restriktionen für den Autoverkehr bedeuten (Push-Pull-Ansatz).

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Bearbeitung: 
Romain Molitor
Stéphanie Bauer-Ibili
Liette Clees
Martin Niegl
Andrea Gruber
David Knapp