Mobilitätskonzept Uelzechtdall / Alzette-Tal

Fünf Gemeinden nördlich der Stadt Luxemburg haben sich zur Konvention „Uelzechtdall“ („Alzette-Tal“) zusammengeschlossen. Im Rahmen der nachhaltigen Entwicklung des „Uelzechtdall“ wurde ein Mobilitätskonzept erstellt: Als Ziele wurden die Verbesserung der Bedingungen für alle Verkehrsteilnehmer sowie ein realistischer, ambitionierter und zukunftsfähiger Modal Split ÖV-IV-nichtmotorisierter Verkehr vorgegeben. Arbeitspakete von komobile Luxembourg s.à r.l. waren:

  • AP1 - Bestandserhebung und -analyse
  • AP2 - Zieldefinition und Strategie
  • AP3 - Mobilitätskonzept inkl. Modellierung der Verkehrsströme
  • AP4 - Abstimmung Siedlungsentwicklung

In AP1 wurden bestehende Pläne und Programme analysiert, Rahmenbedingungen definiert, ein Kriterienraster für die Analyse entwickelt, umfassende Erhebungen vor Ort durchgeführt und jedes einzelne Verkehrsmittel (Fußgänger, Rad, Öffentlicher Verkehr, Autoverkehr) getrennt analysiert.

Als nächster Schritt (AP2) wurden auf Basis des Verkehrsmodells und von Zielen auf nationaler Ebene Ziele für den Betrachtungsraum für den Zeithorizont 2020 und 2030+ formuliert. Die Operationalisierung der Ziele erfolgte durch die Erstellung eines Maßnahmenkatalogs („Werkzeugkasten“).

Aufbauend auf den Ergebnissen einer ausführlichen Bestandsanalyse wurde eine Mobilitätsstrategie entwickelt (AP3). Die Maßnahmen, die im Rahmen der Strategie vorgeschlagen werden, setzen den Schwerpunkt auf die Attraktivierung der Verkehrsmittel des Umweltverbundes (Fuß-, Rad- und Öffentlicher Verkehr), beinhalten aber auch Maßnahmen, die Restriktionen für den Autoverkehr bedeuten (Push-Pull-Ansatz). Der Maßnahmenkatalog wurde mit Hilfe eines Verkehrsmodells auf die Zielerreichung überprüft.

In AP4 wurden alle Maßnahmen anhand der Entwicklung der Potentiale und der Auswirkungen auf das Landschaftsbild überprüft.

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Auftraggeber: 
Ministère du Développement durable et des Infrastructures (MDDI) Luxemburg, Administrations communales du “Uelzechtdall”, Luxemburg
Projektzeitraum: 
2010 bis 2012
Bearbeitung: 
Romain Molitor
Stéphanie Bauer-Ibili
Martin Niegl
Themenbereiche: