Nachhaltige Öffentliche Verkehrs- und Logistiksysteme in CENTRAL EUROPE

Die thematische Studie “Sustainable public transport and logistics in the CENTRAL EUROPE Programm” zielte darauf ab, Erfolge und Erkenntnisse aus dem CENTRAL EUROPE Programm auf ihre Bedeutung im Hinblick auf den übergeordneten politischen Rahmen auf EU Ebene auf den Punkt zu bringen. Politischen Akteuren sowie fachlichen Experten sollte damit ein klares Bild über den Beitrag der CE Projekte zu den wichtigsten strategischen Zielsetzungen vermittelt werden.

Die Studie gibt zudem Aufschluss darüber, wo die zukünftigen Schwerpunkte der EU-Politik im Bereich Verkehr liegen werden und welche Themen das Programm dahingehend aufgreifen sollte.

Der europäische Integrationsprozess wird durch Projekte, die den Aufbau von Institutionen zum Inhalt haben, unterstützt. Den Anstoß dafür bildete der Aufbau von Kooperationsnetzwerken. Eine Reihe von Projekten demonstriert die prinzipielle Machbarkeit eines Wechsels des Verkehrsmittels im Personenverkehr, z.B. durch Pilot-Maßnahmen zur Verbesserung der Bedingungen für das Radfahren in Städten oder durch „Null-Emissions-Fahrzeuge“. Diese Maßnahmen sorgen für einen entscheidenden Impuls in die richtige Richtung, auch wenn die Wirkung nur kurzfristig sichtbar ist. Entsprechend den Zielen auf EU-Ebene, wurden "Verkehrsverlagerungen im Fern-Güterverkehr von der Straße auf die Schiene und Wasserstraße", durch CENTRAL EUROPE Projekte durch den Aufbau von Kooperationsstrukturen gefördert. Diese betreffen die Verbesserung der Erreichbarkeit von europäischen Seehäfen oder den Aufbau strategischer Zusammenarbeit zwischen und innerhalb von transeuropäischen Verkehrsachsen. Wichtig in diesem Zusammenhang sind die vorbereitenden Arbeiten für zukünftige große Investitionen in die Infrastruktur (z.B. dem TEN-V-Kernnetz). Die Entwicklung des TEN-T und anderen Verkehrsachsen steht im Sinne der Förderung der territorialen Kohäsion und ermöglicht eine ausgewogene Verteilung der wirtschaftlichen Vorteile.

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Auftraggeber: 
CENTRAL EUROPE Managing Authority, City of Vienna, Municipal Department for European Affairs, Joint Technical Secretariat
Projektzeitraum: 
2012–2013
Bearbeitung: 
Romain Molitor
Christine Zehetgruber
Sebastian Reinberg
Themenbereiche: