Radverkehrskonzept Dudelange, Luxemburg

Die Stadt Dudelange verfolgt das Ziel, den Radverkehr zu fördern und als umweltverträgliches Verkehrsmittel in die städtebauliche Entwicklung einzubinden. Dazu ist es notwendig, einerseits ein zusammenhängendes und für den Alltagsverkehr taugliches Radwegenetz zu errichten und andererseits für den Freizeitverkehr die städtischen mit den überregionalen Radrouten zu verbinden um so ein zusammenhängendes großräumiges Wegenetz zu schaffen.

Aufgrund der derzeitigen geringen Fahrradnutzung ist die Radverkehrsplanung in Dudelange hauptsächlich als Angebotsplanung zu verstehen und der Öffentlichkeitsarbeit während der Planungs- und Umsetzungsphase kommt zur Etablierung des Radverkehrs eine wichtige Rolle zu. Gemeinsam mit der Gemeinde wurde entschieden, im ersten Schritt zwei Hauptrouten zu errichten; eine Nord-Südachse mit geringen Höhenunterschieden verbindet viele Wohngebiete mit wichtigen Infrastrukturen, die West-Ostverbindung kreuzt die Nord-Südachse im Zentrum und erleichtert den Radfahrern die Überwindung der größeren Höhenunterschiede.

Im Jahr 2007 wurde aufgrund der geplanten Änderung der Verkehrsorganisation im Stadtzentrum eine Aktualisierung und abschnittsweise Präzisierung der vorgeschlagenen Routen notwendig.

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Auftraggeber: 
Stadt Dudelange, Luxemburg
Projektzeitraum: 
2004 und 2007
Bearbeitung: 
Romain Molitor
Themenbereiche: