Park-and-Ride-Hotspot-Studie in Linz vorgestellt

Am 9. Mai 2017 wurde eine von komobile erstellte Studie zu kurzfristig umsetzbaren Park-and-Ride- und Bike-and-Ride-Erweiterungsmaßnahmen im Rahmen einer Pressekonferenz in Linz durch den oberösterreichischen Verkehrslandesrat der Öffentlichkeit präsentiert. Die Maßnahmenvorschläge für die einzelnen Standorte wurden auf Basis der örtlichen Gegebenheiten erarbeitet. Die jeweils zweckmäßigsten Erweiterungsmaßnahmen wurden im Rahmen der fachlichen Expertise aufgezeigt sowie die einzelnen Standorte hinsichtlich ihrer Erweiterungswürdigkeit priorisiert und der bauliche Aufwand abgeschätzt. Das Potenzial zusätzlicher Stellplätze wurde ermittelt.

Darüber hinaus arbeitet komobile zur Zeit an einem strategischen Gesamtkonzept für die Park-and-Ride-Entwicklung für das gesamte Land Oberösterreich.

Presseinformation des Landes Oberösterreich: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/189333.htm

Bildnachweis: Land Oberösterreich, Kauder

 

Lokale Agenda Währing

Seit April 2017 gibt es auch in Wien Währing einen Agenda21-Prozess. Gemeinsam mit Dialog Plus (Projektleitung), stadtland, und inspirin dürfen wir in den kommenden Jahren die Menschen in Währing begleiten.

Unter dem Motto "So viel ist Währing. Ich gestalte mit!" laden wir alle in Währing Lebenden oder Arbeitenden ein, diesen vielfältigen Bezirk mitzugestalten. Das interdisziplinäre Agendateam unterstützt die Menschen bei der Projektentwicklung und-umsetzung sowie bei der Kommunikation mit Politik und Verwaltung.

Workshop-Reihe pinzgau.mobil 2030

Im Rahmen von interaktiven Workshops wird für den politischen Bezirk Zell am See ein Mobilitätsleitbild erarbeitet. Bisher wurden die Themen „Vision“, „Öffentlicher Verkehr“, „Tourismus“ und „Infrastruktur“ behandelt. Weitere Workshops werden folgen. Das Papier soll von allen Gemeinden des Bezirkes beschlossen werden und Schwerpunktsetzungen für künftige Mobilitätsprojekte enthalten. Angestrebt wird ein Beschluss im Jahr 2017. Komobile entwickelte den Prozess gemeinsam mit den Auftraggebern (Gemeindeverband ÖPNV Pinzgau, /salzburg-verkehr.at), moderiert die Workshops und fasst die Ergebnisse zu einem stimmigen Konzept zusammen.

© Franz Neumayr

umwelt blatt salzburg 2017

Unter dem Motto „gemeinsam unterwegs – vorsprung umweltengagement“ wurden die Erfolgsblätter auch heuer bei der umwelt service salzburg gala an die Gewinner übergeben. Diese sind nun für ein Jahr auf dem umwelt baum salzburg verankert und werben für betrieblichen Umweltschutz.

Über 430 Betriebe - acht davon wurden ausgezeichnet - waren letzes Jahr Teil des umwelt service salzburg. Dort freut man sich über das hohe Interesse am Service- und Förderprogramm. Weitere Impressionen der Gala 2017 sind unter www.umweltservicesalzburg.at abrufbar.

Die "letzte Meile" in Bulgarien

Kernelement des INTERREG EUROPE Projekts "LAST MILE" sind gemeinsame Studienreisen mit Workshops, bei denen Rahmenbedingungen und Strategien für kleinskalierte Mobilitätslösungen auf der "letzten Meile" in der An- und Abreise von Urlaubs- und Tagesgästen diskutiert werden. Anfang März besuchte komobile mit rund 30 Projektbeteiligten die bulgarische Region Varna. Die Teilnehmenden lernten nicht nur die dortigen Ansätze für Mobilitätsmanagement kennen, sondern bekamen vielmehr auch Einblick in verschiedene strukturelle Herausforderungen der Region.

komobile ist mit der Gesamtkoordination des Projekts, das sieben Partner aus sechs verschiedenen EU-Ländern umfasst, betraut.

Planungsausschuss diskutiert Straßenbahn für Regensburg

Am 31. Jänner 2017 diskutierte der Planungsausschuss der Stadt Regensburg den Zwischenbericht der Studie zu einem höherwertigen Öffentlichen Verkehrsmittel für Regensburg. Helmut Koch präsentierte die Hauptergebnisse der bisherigen Arbeit. Vorgeschlagen wird darin ein Kernnetz von zwei Linien, entweder als Straßenbahn oder als sogenanntes BRT System. Die beiden Varianten werden in weiterer Folge gesamtwirtschaftlich und vergleichend bewertet. Der Zwischenbericht wurde nach dreistündiger reger Diskussion einstimmig angenommen. Das Team von komobile arbeitet seit April 2016 mit einem international interdisziplinären Team an dieser Studie zur Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs. Mehr Informationen dazu im Artikel der Mittelbayrischen Zeitung

Regionalverkehrskonzept Bezirk Ried im Innkreis

Seit Frühjahr 2016 laufen im Bezirk Ried im Innkreis die Vorbereitungen für die wettbewerbliche Vergabe des Regionalbusverkehrs. In den vergangenen Monaten wurde das Bestandsangebot im Regionalbusverkehr im Bezirk erhoben und evaluiert. Auf dieser soliden Basis wurde eine umfassende Planung der Regionalbuslinien durchgeführt. Das Regionalverkehrskonzept aus dem Jahr 2009 wird im Wesentlichen umgesetzt. Die Bahn bildet dabei das Rückgrat, der Bahnhof Ried im Innkreis wird zur Drehscheibe und wichtigstem Verknüpfungspunkt zwischen Bahn und Bus. Die Arbeiten sind fast abgeschlossen. In den kommenden Wochen erhalten die Unterlagen und Planungen noch ihren „Feinschliff“.

Steinsel_03

Steinsel auf Exkursion in Wien

Im Oktober hatten wir die Gelegenheit, einer Delegation der Luxemburger Gemeinde Steinsel Projekte und Kultur Wiens näher zu bringen. Steinsel als wachsende Gemeinde im Umland der Stadt Luxembourg ist mit Siedlungserweiterungen und steigendem Individualverkehr konfrontiert. Daher lag der Fokus der Exkursion auf neuen Stadtentwicklungsgebieten und nachhaltigen Mobilitätskonzepten. So standen u.a. die Besichtigung der Seestadt Aspern auf dem Programm, weitere Einblicke wurden beim Mobilitätsangebot „MoPoint“ in der Perfektastraße sowie bei der Wiener Mobilitätsagentur gewonnen. Nach einer Führung durch Neubaus Bezirksvorsteher Thomas Blimlinger durch die neue Mariahilfer Straße folgte ein gemütlicher Ausklang bei einem Heurigenbesuch in Grinzing.

Das neue Agendabüro in der Piaristengasse

Das Agendabüro Josefstadt siedelt

Das Agendabüro Josefstadt zieht weiter! Nachdem das Agendabüro nun knapp zwei Jahre in der Laudongasse beheimatet waren, wird in die Piaristengasse 32 umgesiedelt. Die Agenda Josefstadt wird von den Büros komobile, Dialog Plus, stadtland und der TU Wien betreut. In der Piaristengasse teilt sich das Agendabüro den Raum mit dem Eltern-Kind-Zentrum Wien und vielen weiteren Initiativen der Josefstadt. Ab 7. November sind wir jeden Montag von 14 bis 19 Uhr in der Piaristengasse 32. An allen anderen Tagen erreichen Sie uns unter info@agendajosefstadt.at oder unter 0677 613 89 500.

5 Jahre Shared Space am Sonnenfelsplatz – Unfälle halbiert

Eine der engagiertesten und erfolgreichsten Begegnungszonen ist der Sonnenfelsplatz in Graz. Nach 5 Jahren wurde eine erfreuliche Bilanz gezogen: die Unfälle mit Personenschaden haben sich halbiert.  Gut geplante Begegnungszonen leisten einen Beitrag zur Verkehrssicherheit, aber auch zur Aufwertung urbaner Räume. Das Team von komobile war an der Planung dieses Vorzeigemodells beteiligt. Die Planung erfolgte mit intensiver Bürgerbeteiligung gemeinsam mit den Büros kleboth.lindinger, Beleuchtung Andreas Zoufal, DI Rudolf Fritsch und Michael Sammer

Bericht Orf Steiermark

© Martin Steiger

komobile beim Tourismus-Mobilitätstag 2016 in Velden

Die drei Ministerien BMWFW, BMLFUW und BMVIT haben am 11. Oktober in Kooperation zum 3. Tourismus-Mobilitätstag nach Velden am Wörthersee eingeladen. Rund 150 TeilnehmerInnen zeigten, dass in der Fachwelt großes Interesse für das Thema besteht. Romain Molitor präsentierte die kürzlich für die Ministerienkooperation erarbeitete Anleitung für PraktikerInnen "Wie wird meine Tourismusdestination nachhaltig mobil?" und stand auch bei der anschließenden Podiumsdiskussionen für Fragen zur Entwicklung von sanften Mobilitätsprojekten Rede und Antwort. Im Anschluss an die Präsentationen und Diskussionsrunden gab es in der "Markthalle" Gelegenheit mit VertreterInnen von Best Practice und Förderprogrammen persönlich Kontakt aufzunehmen. Dabei konnte Christine Zehetgruber für das klimaaktiv mobil Programm "Mobilitätsmanagement für Freizeit und Tourismus" viele Beratungsanfragen entgegennehmen.

Betriebsausflug Leibnitz

Der diesjährige Betriebsausflug führte uns in die Südsteiermark. Per Bahn reisten wir von Gmunden und Wien nach Leibnitz. Von dort fuhren wir mit Leihrädern 24 km auf dem Radweg R1 entlang der alten Bahntrasse der Sulmtalbahn nach Gleinstätten. Dort besichtigten und diskutierten wir den ersten Shared Space Österreichs. Am nächsten Tag besprachen wir in den alten Gemäuern des Schloss Seggau Strategien und zukünftige Schwerpunkte unserer Arbeit.

Kurzfilme zur verkehrssparenden Siedlungsentwicklung

Im Rahmen des klimaaktiv mobil Beratungsprogrammes "Innovative klimafreundliche Mobilität für Regionen, Städte und Gemeinden" wurden von komobile Gmunden drei Kurzfilme zu hervorragenden Siedlungsentwicklungsprojekte gemacht: Das neu überarbeitete ÖEK der Gemeinde Ottensheim verfolgt eine Siedlungsentwicklung in integrierter Lage und beinhaltet ein vorbildliches Verkehrskonzept. Die Gemeinde Krummnußbaum legt den Fokus auf Innen- vor Außenentwicklung und die Förderung der Mobilität im Umweltverbund. Der Kurzfilm zum ambitionierten Stadterweiterungsprojekt der Seestadt Aspern - mit einer angestrebten Verkehrsmittelwahl der Wohnbevölkerung von 80 % Umweltverbund - wurde auch auf Englisch übersetzt und gewann beim Video-Contest der ECOMM 2016 den 2. Platz.

salzburg.mobil 2025 der Öffentlichkeit vorgestellt

Am 16.08.2016 wurde gemeinsam von LH Haslauer, LR Rössler und LR Mayr das "Salzburger Landesmobilitätskonzept 2016-2025" der Öffentlichkeit präsentiert. Das Konzept wurde von einem ExpertInnenteam unter der Federführung von komobile erarbeitet. Im Rahmen eines ca. einjährigen Prozesses waren dabei auch Fachöffentlichkeit und BürgerInnen in die Ziel- und Maßnahmenetwicklung eingebunden. Das Expertenpapier wurde auf politischer Ebene detailliert diskutiert und Zielsetzungen sowie Maßnahmenkatalog in einem Regierungsbeschluß bestätigt. www.salzburgmobil.at

Mobilitätskonzept „Am Kaltenbach“

Die Empl Immobilien GmbH errichtet im Ortskern von Kaltenbach im Zillertal (Tirol) auf einem Grundstück von rund 4.300 m² einen multifunktionalen Gebäudekomplex inkl. Hotel. Im Zuge des Projektes „Mobilitätskonzept Am Kaltenbach“ wurden einerseits der PKW-Stellplatzbedarf überprüft und andererseits Mobilitätsmanagementmaßnahmen für entwickelt, um einem reduzierten Pkw-Stellplatzbedarf gerecht zu werden. Darüber hinaus wurde die Auslagerung von Personalstellplätzen zu einem ~500 m entfernten Parkplatz der Firma in der Nähe eines Supermarkts geprüft. Durch ein Mobilitätsmanagementkonzepte wurde gezeigt, in welchem Rahmen die unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnisse der NutzerInnen des Gebäudes, auch ohne eigenen Pkw, befriedigt werden können. Weiters wurde gezeigt, dass ein Teil der Personalstellplätze auf den o.g. Parkplatz des Supermarkts ausgelagert werden können, sofern begleitende Maßnahmen getroffen werden. Diese Umfassen eine bessere Zugänglichkeit für den Fuß und Radverkehr sowie Radabstellplätze und ein Radverleih im Selbstbedienungsbetrieb. In einem Zusatzauftrag wurden für Empl-Immobilien mögliche Betreiber für die geplanten Mobilitätsmanagementmaßnahmen (Car- und E-Bikesharing, E-Ladeinfrastruktur) gesucht.

MO.point

MO.point – wir waren bereits dort

komobile hat sich die erste MO.point Station in Wien Liesing, Perfektastraße 58 zeigen lassen. Gregor Wiltschko von MO.point führte uns durch die neue Wohnhausanlage und berichtete wie das Projekt entwickelt wurde, wo die Hürden lagen und wie es zur Umsetzung kam. Dieser lokale Mobility Point, welcher bereits in der Bauphase mitgeplant wurde, ist seit Sommer 2016 in Betrieb. Nicht nur AnwohnerInnen, sondern auch umliegende private und gewerbliche AnrainerInnen haben durch dieses innovative Projekt unkompliziert Zugang zu 5 E-Bikes, einem E-Lastenrad, einem E-Auto sowie einem Pkw-Kombi.

Anleitung „Wie wird meine Tourismusdestination nachhaltig mobil?“

Anleitung „Wie wird meine Tourismusdestination nachhaltig mobil?“

​Im Auftrag des BMWFW, BMLFUW und BMVIT hat komobile für Tourismus- und Mobilitätsanbieter eine neue Broschüre zum Thema „Sanfte Mobilität“ und Nachhaltigkeit im Tourismus erstellt.

Aufgrund der langfristigen demographischen Entwicklung, eines prognostizierten Gästezuwachses und Veränderungen im Reiseverhalten gewinnt „Sanfte Mobilität“ zunehmend an Bedeutung. Mit dieser Broschüre erhalten Tourismusdestinationen eine solide Grundlage, neue oder zusätzliche Maßnahmen zur Planung und Umsetzung sanft mobiler Angebote zu ergreifen. Sie beschreibt wesentliche Schritte auf dem Weg zu nachhaltiger Mobilität in Tourismusregionen, enthält Bausteine zur Angebotsplanung sowie eine Liste von Ansprechpersonen zur weiteren Hilfestellung. Die Broschüre samt Checklisten steht in unserem Servicebereich zum Download bereit.

Kick-off zum LAST MILE Projekt

Das INTERREG EUROPE Projekt "LAST MILE" beschäftigt sich mit nachhaltigen Mobilitätslösungen für die "letzte Meile" in der Anreise in Tourismusregionen sowie für Wege vor Ort. In einem interregionalen Austauschformat werden Strategien und Rahmenbedingungen analysiert, konkrete Praxisbeispiele besichtigt und diskutiert. Im Juni fand das Kick-off Partner Meeting in Wien statt, gefolgt vom ersten interregionalen Stakeholder Workshop mit Study Visits in Osttirol. In der Funktion der Gesamtkoordination - einschließlich Projekt- und Finanzmanagement – begleitet komobile während der 4,5 jährigen Projektumsetzung das aus 7 Partnern aus 6 verschiedenen EU-Ländern bestehende Konsortium.

Rail Tour für TouristikerInnen in St. Johann

Im Mai fuhr Christine Zehetgruber im Rahmen von klimaaktiv mobil nach St. Johann im Pongau um dort gemeinsam mit VertreterInnen des BMWFW und den ÖBB Umsetzungs- und Finanzierungstipps für Mobilitätsmaßnahmen im Tourismus an interessierte PraktikerInnen zu vermitteln. Die "Rail Tour für TouristikerInnen" ist eine Informations- und Vernetzungsveranstaltung für Tourismusbetriebe und –verbände, die sukzessiv in allen Bundesländern stattfindet. Besucht wurden bisher die Steiermark, Oberösterreich und Salzburg.

Präsentation PhantasiJA

Ende Mai wurden die Ergebnisse des Projektes PhantasiJA in Form einer Mini-Ausstellung präsentiert. Das Projekt unter der Leitung von factum zielt darauf ab, dem Rückgang der aktiven Mobilität entgegenzuwirken. Um kreative, innovative Maßnahmen zu entwickeln, die aktive Mobilität vielfältig unterstützen und fördern, wurde mit Jugendlichen zusammengearbeitet. Fokusgruppendiskussionen und Workshops ermöglichten es rund 80 Ideen zu erarbeiten, die anschließend von einer Expertenrunde diskutiert und bewertet wurden.

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