Gemeinsam in die Zukunft

Im Rahmen unserer Nachfolgestrategie und dem bevorstehenden Generationenwechsel haben wir uns entschlossen, die erfolgreiche Partnerschaft zwischen der Komobile Gmunden GmbH und der komobile w7 GmbH weiter zu vertiefen und eine gemeinsame Gesellschaft, die komobile GmbH, zu gründen. Mit dieser neuen und gestrafften Struktur rüsten wir uns für die Zukunft und bieten die Vorteile eines interdisziplinären Teams mit komplementären Kompetenzen.

Die Gesamtgeschäftsführung der komobile GmbH wird von Romain Molitor wahrgenommen. Helmut Koch steht ihm bis auf weiteres beratend zur Seite und bleibt weiterhin als Gesellschafter und Konsulent in Gmunden tätig.

Die Geschäfte des Standortes Wien werden wie bisher von Romain Molitor, unterstützt von der Prokuristin Liette Clees, geleitet. Die Leitung des Standortes in Gmunden nehmen die beiden Prokuristen Rainer Schrögenauer und Sebastian Reinberg wahr. 

Wir arbeiten selbstverständlich an unseren Standorten in Wien, Gmunden und Luxemburg in den Bereichen Verkehrsplanung, Raumplanung, Verkehrswesen und Verkehrswirtschaft weiter. Ihre bisherigen Ansprechpartner:innen bleiben gleich. Die komobile Luxembourg s.à r.l. bleibt als eigenständige Gesellschaft bestehen.

 

Quartier „Porte de Hollerich“ Leitbildkonferenz

Mit dem Öko-Quartier „Porte de Hollerich“ entwickelt die Stadt Luxemburg einen neuen nachhaltigen Stadtteil, in welchem der Mensch im Mittelpunkt steht und innovative Ansätze angestrebt werden.

In einer zwei-tägigen Leitbildkonferenz wurden der aktuelle Planungsstand des Masterplans durch das Planungsteam vorgestellt und die Ziele, die im Leitbild festgeschrieben werden sollen, diskutiert und weiterentwickelt. Komobile ist für die Planung des Mobilitätskonzepts des neuen Stadtquartiers  mit zukünftig 14.000 Einwohner*innen und Arbeitsplätzen verantwortlich und wurde bei der Leitbildkonferenz durch Olivia Kantner und Romain Molitor vertreten. Zur groß angelegten Konferenz waren Vertreter der Eigentümer, fachliche Vertreter der Stadt Luxemburg, der nationalen Administrationen und der Ministerien sowie das Planungsteam und die fachlichen Berater, die den Masterplan für das Ökoquartier erarbeiten, eingeladen.

Betriebsausflug 2021: komobile Wien zu Besuch bei komobile Gmunden

Für die tolle Arbeitsleistung im Jahr 2021 bedankt sich komobile und lädt zum 2-tägigen Betriebsausflug nach Gmunden ein. Die Anreise der Wiener Belegschaft erfolgte selbstverständlich klimafreundlich mit dem Zug. Nach der Ankunft wurde zum Sektempfang im Büro Gmunden mit anschließender Stadtführung geladen.

Neben Kultur kam auch die aktive Mobilität nicht zu kurz. Ein Spaziergang zum Laudachsee und entlang des Baumkronenwegs am Grünberg sorgten zwischen dem kulinarischen Genuss für die nötige Bewegung. Als krönenden Abschluss setzte die Belegschaft vom östlichen Ufer des wunderschönen Traunsees nach Traunkirchen über.

Klimaschutz und Energiewende - wie geht das?

Das Forum Wissenschaft und Umwelt veranstaltet mehrmals jährlich in Kooperation mit dem Städte- und Gemeindebund sowie mit Förderung des Klimaschutzministeriums Seminare zum Thema „Klimaschutz und Energiewende – Chancen für Städte und Gemeinden“. So auch am 14. September. Helmut Koch brachte dabei einen Input zu best practice Beispielen und referierte über seine praktischen Erfahrungen bei der Umsetzung von Maßnahmen auf kommunaler Ebene. Die Themen Raumplanung und Mobilität bildeten einen Schwerpunkt in der Diskussion mit den 22 Teilnehmerinnen, die aus Ministerien, KEM-Regionen, Kommunnen und Unternehmen kamen. Die nächste Veranstaltung zum Thema ist im November geplant, mit einem regionalen Schwerpunkt in Niederösterreich .

FEMtech Expertin des Monats August

Margarethe Staudner von komobile wurde im August 2021 zur FEMtech Expertin des Monats gekürt! Wir sind stolz!

Mit der "Expertin des Monats" werden monatlich Frauen vorgestellt, die in Naturwissenschaft und Technik mit Erfolg tätig sind. Die Nominierung für die "Expertin des Monats" erfolgt durch die ÖGUT, die Auswahl durch eine interdisziplinär besetzte Jury.

Margarethe Staudner arbeitet seit 2016 bei komobile in Wien. Sie hat ihr Studium in Kulturtechnik und Wasserwirtschaft abgeschlossen, ist eine zahlenaffine Frau, spricht 4 Sprachen und bringt ein großes technisch-analytisches Verständnis mit. Derzeit beschäftigt sie sich mit nachhaltiger Tourismus- und Alltagsmobilität und verkehrstechnischen Modellierungen und Simulationen.

In diesem kurzen Video stellt sich Margarethe Staudner selbst vor und erzählt über ihre aktuellen Projekte.

Vortrag: Beteiligung bei Begrünungsprojekten

Am 3. Juni 2021 fand das 6. Webinar zum Thema "Méi Gréngs an eise Stied an Dierfer" unter der Organisation des Mouvement Écologique und des Oekozenter Pafendalls aus Luxemburg statt.

Liette Clees von komobile war als Expertin geladen und stellte Projekte zur nachhaltigen Stadtentwicklung vor, welche Sie gemeinsam mit BürgerInnen in Wien über die Agenda 21 umsetzt. Gesprochen wurde über die praktische Umsetzung von Grätzloasen, Hochbeeten, Gemeinschaftsgärten, bis hin zu Fassadenbegrünung, Straßenbäumen und anderen Begrünungsprojekten.

Die Arbeit in der Agenda 21 besteht nicht nur aus fachlich inhaltlicher Begleitung, sondern auch aus dem Fördern des Austausches zwischen AnwohnerInnnen, Vereinen, Geschäftsleuten mit der Bezirkspolitik und der Stadtverwaltung - ein wichtiger Garant für den Erfolg der Projekte.

Agenda Josefstadt

Wir freuen uns, dass wir im 8. Wiener Gemeindebezirk die Betreuung der Agenda Josefstadt für die kommenden 4 Jahre übernehmen dürfen. Unser interdisziplinäres Team wird von Liette Clees (komobile w7) geleitet und besteht aus MitarbeiterInnen von komobile, stadtland und Dialogplus.
In der Agenda Josefstadt werden vor allem Projekte im öffentlichen Raum (Verweilorte, nachhaltige Mobilität, Begrünung u.v.m.) und Projekte der sozialen Nachhaltigkeit vorangetrieben. Wir konnten den Bezirk bereits von 2015-2020 begleiten und Projekte wie die Begegnungszone Lange Gasse oder die Öffnung der Einbahn Florianigasse für Radfahrende umsetzen.
Agenda 21 hat das Ziel, BürgerInnen zur Mitarbeit in ihrem Stadtteil zu motivieren, sie zu unterstützen ihre Projektideen zu konkretisieren und die Projekte mit Interessierten aus dem Bezirk, der Bezirkspolitik und der Stadtverwaltung umzusetzen.

Touristisches Leitsystem für die Stadt Weitra

komobile wurde von der Stadtgemeinde Weitra und der NÖ Wirtschaftsagentur Ecoplus mit der Planung eines touristischen Leitsystems für die Stadt Weitra beauftragt. Anlass war das 700-jährige Jubiläum der Braustadt Weitra, das 2021 gefeiert wird.

Das Leitsystem soll Gästen die notwendige Orientierung bieten und sie entlang attraktiver Routen zu den touristisch relevanten Orten leiten. Es umfasst die Wegweisung für den Fuß- und Radverkehr und ein Parkleitsystem für Pkws und Reisebusse. Einheitlich designte Infotafeln mit Stadtplan und eine weiterführende Wegweisung an den Ankunftsorten leiten Gäste von Beginn an gut durch die Stadt.

Die Planung von komobile umfasste die Festlegung der touristischen Routen sowie der Standorte der Wegweiser und Infotafeln, eine Analyse der bestehenden Beschilderungen und Empfehlungen für deren Vereinfachung. Das Leitsystem wird im Frühjahr 2021 montiert.

Das Projekt entspricht den Richtlinien für die regionale Infrastrukturförderung in Niederösterreich.

SIM4SAVE

Geschwindigkeit und Geschwindigkeitslimits sind ein emotional sehr stark behaftetes Thema. Die höchstzulässigen Geschwindigkeiten im Freiland und auf Autobahnen sind in Österreich höher als in vielen anderen Staaten. Während in Österreich außerorts eine höchstzulässige Geschwindigkeit von 100 km/h gilt, beträgt diese beispielsweise in den süd- und östlichen Nachbarländern 90 km/h, in der Schweiz 80 km/h. Höhere Geschwindigkeiten sind nur auf Schnellstraßen und Autobahnen erlaubt. Weiters sind in Österreich die Toleranzgrenzen bei Verkehrskontrollen im internationalen Vergleich höher, wohingegen die Strafen für Schnellfahren vergleichsweise niedrig sind.

In der vom Kuratorium für Verkehrssicherheit beauftragten Studie SIM4SAVE wollen wir daher gemeinsam mit dem Institut für Fahrzeugsicherheit der TU Graz anhand von Simulationen beantworten, welche Auswirkungen durch Geschwindigkeitsveränderungen auf die Verkehrssicherheit und auf die Reisezeiten zu erwarten sind.

Gesamtverkehrskonzept Wels, Karte des Planungsgebiets

Erstes Dialogforum zum Gesamtverkehrskonzept für die Region Wels

Komobile Gmunden erarbeitet derzeit im Auftrag der oberösterreichischen Landesregierung ein Gesamtverkehrskonzept für die Region Wels. Diese Region - bestehend aus der Stadt Wels und den neun direkten Umlandgemeinden - ist eine der dynamischsten Regionen Österreichs und durch ein starkes Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum geprägt. Die damit verbundenen Herausforderungen sollen im Gesamtverkehrskonzept behandelt werden, wobei ein besonderer Fokus auf der Stärkung des Umweltverbunds, der Nahmobilität und einer nachhaltigen Regionsentwicklung liegt.

Die Bearbeitung erfolgt unter enger Einbindung aller wichtigen StakeholderInnen in der Region. Am 15. Dezember 2020 fand ein erstes Dialogforum statt, in dem über den Stand des Projekts informiert wurde und der strategische Rahmen, das Leitbild und die Handlungsfelder diskutiert wurden. Aufgrund der aktuellen Situation wurde dieses Dialogforum in digitaler Form abgehalten, wobei die Moderation und Gestaltung in Kooperation mit dem Büro Terra Cognita in Salzburg erfolgte. Dieses Format hat sich als sehr erfolgreich bewiesen, und wurde z. B. durch sogenannte Break-Out-Sessions (virtuelle Gruppenarbeiten bzw -diskussionen)  von den TeilnehmerInnen positiv aufgenommen.

Planungsprozess Stadt- und Gemeindebusse Wels-Süd und Wels-Ost

Am 9. November 2020 fand im Gemeindeamt Schleißheim die Schlusspräsentation des Projekts Stadt- und Gemeindebusse für die Planungsregionen Wels-Süd und Wels-Ost statt. Im Rahmen eines Planungsprozesses wurden sinnvolle Maßnahmen für Mobilitätsangebote erarbeitet, die in insgesamt fünf Gemeinden den bestehenden öffentlichen Verkehr kleinräumig ergänzen sollen. Neben einer Befragung der Haushalte und Betriebe wurden in mehreren Workshops die Bedürfnisse der Gemeinden, Ideen und sinnvolle Maßnahmen diskutiert. Im Ergebnis wurden für Marchtrenk und Thalheim bzw. auch Schleißheim Konzepte für Stadt- und Gemeindebusse ausgearbeitet. Für die Gemeinden Holzhausen und Sattledt wurden Möglichkeiten zur Einführung eines Gemeinde- bzw. Anrufsammeltaxis aufgezeigt. 

Erfolg bei städtebaulichem Wettbewerb in Nürnberg

Die Büros artgineering und komobile gewinnen den 2. Platz beim Wettbewerb zur Umgestaltung des Plärrers in Nürnberg, Deutschland.

Der Plärrer ist der zentrale Verkehrsknoten der Stadt Nürnberg, der vom öffentlichen und Individualverkehr dominiert wird.

Der Entwurf  der beiden Büros ordnet Funktionen und Räume neu und ermöglicht hochwertige Verbindungen für FußgängerInnen und Radfahrerende. Die vierspurige Verkehrsachse im mittleren Teil des Projektgebiets wird in einen autofreien Boulevard umgewandelt. Damit werden die aktive Mobilität und die lokale Ökonomie gestärkt. Durch die starke Entsiegelung wird das urbane Mikroklima verbessert. Multifunktionelle Dächer über den Straßenbahnhaltestellen strukturieren den weitläufigen Freiraum.

Der Plärrer wird zu einem Ort zwischen Transit- und Verweilraum.

COVID-19

komobile ist weiterhin für Sie erreichbar!

Angesichts der Entwicklung im Zusammenhang mit COVID-19 hat komobile bis auf Weiteres auf Home-Office umgestellt.

Alle MitarbeiterInnen sind weiterhin wie gewohnt per E-Mail und unter der jeweiligen Durchwahl via Rufumleitung erreichbar.

Wir stehen auf diesem Weg gerne für Ihre Anfragen zur Verfügung.

Rad-Wegweisung für den Alltags-Radverkehr in Wartberg ob der Aist

Bereits in den vergangenen Jahren konnten die Bedingungen für den Radverkehr in der Mühlviertler Gemeinde Wartberg ob der Aist gemeinsam mit komobile Gmunden stetig verbessert und neue Verbindungen geschaffen werden. Zur leichteren Orientierung wurde nun für das gesamte Gemeindegebiet eine zielorientierte Rad-Wegweisung erarbeitet. Für eine unkomplizierte Montage und Wartung sind alle Standorte und Schilder auf Katasterblättern beschrieben und im GIS verortet. Bestehende touristische Routen wurden in die neue Wegweisung integriert. Bei einer Rundfahrt des Vereins Umsatteln Anfang Oktober konnte die neue Wegweisung bereits getestet werden.

Vortrag bei SMACKER Konferenz über die "letzte Meile" im Tourismus

Am 10. November veranstaltete die Universität Maribor im Rahmen des SMACKER Projekts eine Webkonferenz zum Thema “Demand responsive transport in low population density areas” mit ca. 90 internationalen Teilnehmenden. Auf Einladung hielt Christine Zehetgruber von komobile w7 einen Vortrag über bedarfsorientierte Verkehre für die “letzte Meile” im Tourismus und nahm dabei besonders Bezug auf die Ergebnisse des LAST MILE Projekts, welches von komobile w7 über die gesamte Laufzeit (2016 – 2020) erfolgreich koordiniert wurde. Neben den Herausforderungen der nachhaltigen Reisekette im Tourismus und der Rolle von flexiblen “letzte Meile” Angeboten wurden rechtliche, ökonomische oder institutionelle Rahmenbedingungen erläutert, die für die Umsetzung solcher Systeme hinderlich oder begünstigend sein können. Diese Rahmenbedingungen wurden anhand von Beispielen aus den Projektregionen in einen praktischen Kontext gesetzt.

Intelligente Kreuzung

Gemeinsam mit den Instituten für Telekommunikation sowie Mechanik und Mechatronik der TU Wien, ANDATA, SWARCO, dem Kuratorium für Verkehrssicherheit sowie der MA33 der Stadt Wien entwickelt komobile w7 im Rahmen des Förderprogramms „IKT der Zukunft“ neuartige, integrierte und flexible Kommunikations-, Regelungs- und Simulationsmethoden, um das System „intelligente Kreuzung“ zu verwirklichen: verfügbare Echtzeitinformationen über Positionen, Geschwindigkeiten und das voraussichtliche Verhalten vieler unterschiedlicher VerkehrsteilnehmerInnen werden erfasst, verknüpft und in Echtzeit genutzt, um gleichzeitig die Verkehrssicherheit für alle VerkehrsteilnehmerInnen zu gewährleisten, die anfallenden Verkehrsflüsse effizient zu regeln, und so Energieverbrauch und Emissionen der VTN zu minimieren.

Nachhaltige Tourismusmobilität in Zeiten von Corona

Sowohl der alljährliche Tourismusmobilitätstag als auch die Sitzung der strategischen Plattform „Nachhaltige Mobilität im Tourismus“ mussten diesen Oktober aufgrund von Covid-19 online durchgeführt werden. komobile w7 beteiligte sich aktiv an beiden Veranstaltungen. Bei der öffentlichen Konferenz, an der viele PraktikerInnen aus dem Tourismus teilnahmen, informierte Marc Steinscherer über neue Förderangebote in klimaaktiv mobil. Vorgestellt wurde auch die 4. Auflage des Leitfadens „Wie wird meine Tourismusdestination nachhaltig mobil“, die von komobile w7 im Auftrag des BMK entwickelt wurde. Die Mitglieder der Plattform wiederum wurden von Christine Zehetgruber und Romain Molitor neben Neuerungen in klimaaktiv mobil auch über die Ergebnisse des EU-Projekts „LAST MILE“ informiert, welches komobile in den Jahren 2016 - 2020 betreute.

Fachdialog „Verkehr und Raumplanung: Weg aus der Sackgasse“ am 20. Oktober in Wien

Am 20. Oktober 2020 um 18:30 Uhr fand im novum Wien Hauptbahnhof ein Fachdialog zum Thema Verkehr und Raumplanung statt. Als Referent hat unter anderem Helmut Koch über Best-Practice für die Zielerreichung berichtet.

Die ReferentInnen und deren Themen waren:

  • Ulla Rasmussen, MSc (VCÖ): Fehlentwicklungen in Österreich
  • DI (FH) Hans-Jürgen Salmhofer, MSc (BMK): Ziele und Maßnahmen
  • DI Helmut Koch (komobile Gmunden): Best-Practice für die Zielerreichung

Zusätzlich zu den Inputs gab es die Möglichkeit, mit den ExpertInnen ins Gespräch zu kommen, sich aus erster Hand zu informieren und Fragen, Ideen und Vorschläge einzubringen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Plan directeur Midfield

Die Abschlusspräsentation des Masterplans für das Stadtentwicklungsgebiet Midfield im Süden von Luxembourg fand mit prominenter Besetzung von drei Ministern statt: François Bausch (Mobilität und öffentliche Arbeiten), Claude Turmes (Raumentwicklung und Energie) und Henri Kox (Wohnungsbau) waren anwesend als der „Plan directeur“ präsentiert wurde. Romain Molitor und Olivia Kantner von komobile stellten das integrierte Mobilitätskonzept vor. Dieses versteht sich als richtungsweisende Strategie für eine umweltfreundliche Mobilität mit einem besonderen Fokus auf der Nutzung des hochwertigen „Pôle d’échange“ als Schnittstelle zwischen Eisenbahn, Straßenbahn und Bus und auf der Steigerung der aktiven Mobilität.

Das Projekt wurde im Auftrag des Ministeriums für Mobilität und öffentliche Arbeiten Luxembourg (MMTP), gemeinsam mit einem Planungsteam bestehend aus den Büros pact, areal, Teisen Giesler und Nicklas Architekten ausgearbeitet.

Mobilitätsworkshop trotz COVID-19

Dass ein Mobilitätsworkshop trotz COVID-19 möglich ist, wurde in Oberndorf in Tirol gezeigt. Mit genügend Abstand haben sich der Bürgermeister, GemeindevertreterInnen, Helmut Koch und Daniela Hirländer von komobile Gmunden und Fides Laiminger, Mobilitätsmanagerin von regio3 getroffen. Themen des Workshops waren die Verbesserung des „öffentlichen Verkehrs“ durch bedarfsorientierte Angebote sowie Geschwindigkeitsreduktion und Vermeidung von Schleichverkehr durch den Ort. Zu Beginn des Zusammentreffens gab es einen fachlichen Input von Helmut Koch und Fides Laiminger, welcher sowohl Best Practice Beispiele, neue Chancen im öffentlichen Verkehr, Geschwindigkeiten im Straßenverkehr und noch vieles mehr beinhaltete. Am Ende des Abends wurden Empfehlungen, welche die Herangehensweise an die verschiedenen Probleme erleichtern kann, entwickelt und zusammengefasst.

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