Klimagase und Luftschadstoffe Verkehr in Luxemburg

Für die Meldung der Klimagase und Luftschadstoffemissionen Luxemburgs an die relevanten internationalen Stellen (IPCC; Kommission der EU) wurde 2016 wieder komobile und das FVT der TU Graz mit der Berechnung und Modellierung der Luxemburger Klimagase und Luftschadstoffe aus dem Verkehr bzw. der mobilen Quellen für die Jahre 2014 bis 2015 betraut. Desweiteren ist der Kraftstoffexport und die zugehörigen Emissionen zu modellieren, sowie eine kurzfristige Prognose bis 2020, eine Aktualisierung der mittelfristigen Prognose bis 2030/2035 und der langfristigen Prognose bis 2050 inklusive umfangreicher Flottenaktualisierung zu erstellen.

Die Aufgabenstellung dieser Studie umfasst folgende Leistungen:

  • Für die Prognosen bis 2030/2035 bzw. 2050 werden die neuesten Erkenntnisse hinsichtlich Flottenzusammensetzung und Emissionsfaktoren für den Straßenverkehr (HBEFA3.2) und den Offroad-Sektor (inkl. Stage V) bei der Modellierung des Energieeinsatzes und der Emissionen von klimarelevanten Gasen und Luftschadstoffen berücksichtigt.
  • Kraftstoffverkaufsprognose bis 2020 laut den Prognosen des Ministère des Finances
  • Leichte Erhöhung der Kraftstoffverkaufsprognose bis 2030/2035 unter Berücksichtigung der modifizierten CO2 Emissionsprognosen des MDDI

 

Im Zuge aktueller Diskussionen auf Europäischer Ebene bezüglich einer neuen Richtlinie für Emissionsbegrenzungen (National emission ceilings directive (NECD)) für die Jahre 2020, 2025 und 2030 sollen die Zeitreihen für den Zeitraum bis 2013 aktualisiert werden.

 

 

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Auftraggeber: 
Ministère du Développement durable et Infrastructures, Administration de l´Environnement Division Air/Bruit
Projektzeitraum: 
2016 - 2017
Bearbeitung: 
Romain Molitor
Margarethe Staudner
Themenbereiche: