Mobilitätsmanagement und Besucherlenkung Parc Housen

Der „Parc Housen“ als Schulstandort einerseits und als Standort für Sozial-, Sport- und Freizeiteinrichtungen andererseits, wird von unterschiedlichen Zielgruppen, von SchülerInnen und LehrerInnen, bis hin zu TouristInnen angefahren. Derzeit treten bei der Durchführung von Großveranstaltungen immer wieder Nutzungskonflikte zwischen und innerhalb der Zielgruppen auf, die auf Mängel in der Organisation des fließenden, ruhenden und nichtmotorisierten Verkehrs rückzuführen sind. Ziel dieses Projekts ist auf der einen Seite die Ausarbeitung der Besucherlenkung und das Mobilitätsmanagement bei Großveranstaltungen und auf der anderen Seite die Signaletik zur Orientierung auf dem Gelände des Parc Housen.

Als Grundlage für die Planung wurden in einem ersten Schritt der Bestand der Infrastruktur und der Abläufe vor Ort erhoben, Anforderungen der einzelnen Einrichtungen ermittelt und Problemstellen identifiziert. Zudem wurde das Verkehrsgeschehen bei der An- und Abfahrt und während des Aufenthalts von Gästen und MitarbeiterInnen abgebildet. Dabei wurde Bedarf und Angebot miteinander verglichen, um so Kapazitätsengpässe, Nutzungskonflikte und Gefahrenstellen identifizieren zu können.

Aufbauend auf die Analyse und den Anforderungen, erfolgte die Ausarbeitung eines Konzeptes zur Besucherlenkung (Pkw und FußgängerInnen), zu den MitarbeiterInnen, zum Lieferverkehr und zum Bring-und-Holverkehr. Die Verkehrsorganisation enthält die „optimale“ Führung des Kfz-Verkehrs sowie die sichere und „logische“ Abwicklung der Fußgängerströme zwischen den Gebäuden und zu den Haltestellen des ÖV und der Parkplätze. Logik, Standorte und Design eines zukünftigen BesucherInnen-Leitsystems wurden festgelegt.

Für Großveranstaltungen wurden ein eigenes temporäres Leitsystem sowie ein Ablaufplan entwickelt.

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Auftraggeber: 
Ministère du Développement durable et des Infrastructures (MDDI)
Projektzeitraum: 
2016-2018
Bearbeitung: 
Romain Molitor
Andrea Reisinger
Christine Zehetgruber