Nationale Projektkoordination für das Bewerbungsverfahren “AlpInfoNet”

Die Arbeitsgruppe “Verkehr” der Alpenkonvention macht den Informationsmangel für die zum Teil geringe Auslastung nachhaltiger Verkehrsmittel als ein zentrales Element verantwortlich. Kunden benötigen zuverlässige Informationen auf einer grenzüberschreitenden Reise vor und auch während der gesamten Wegekette. Informationen über nachhaltige Verkehrsmittel für Reisen nach / von einer Destination (Tür-zu-Tür-Auskunft) und über nachhaltige Mobilität vor Ort (z.B. für die “letzte Meile”) sind auf transnationaler Ebene in nicht ausreichendem Maß vorhanden. Der Mangel an Informationen über nachhaltige transnationale Mobilitätsangebote und die verbesserungswürdige Verbreitung über geeignete Kommunikationskanäle stellen ein enormes Hindernis für den Zugang zu nachhaltigen Verkehrsmitteln im Alltag dar.

Die Bereitstellung von transnationalen und barrierefreien Informationen über nachhaltige Mobilitätsangebote nach / von und innerhalb des Alpenraums bildet das Hauptziel des Projekts. Dafür werden die technische und politische Interoperabilität von bestehenden lokalen, regionalen und nationalen Informationssystemen in den Bereichen Verkehr und Tourismus untersucht und bereits bestehende, gemeinsame Dienstleistungen besser koordiniert. Auf dieser Basis wird ein integriertes nachhaltiges Mobilitätsinformationssystem („Sustainable mobility information system“, kurz „SMIN“) eingerichtet, um einen Wechsel zu nachhaltigen Verkehrsmitteln zu fördern. Dafür werden bestehende Informationssysteme zu einem transnationalen Mobilitätsinformationsnetz verbunden, worin lokale Informationen über die “letzte Meile” und POI integriert werden. Um die Umsetzung eines Mobilitätsinformationsnetzes anhand von mehreren Pilotregionen zu sichern, werden relevante Akteure (Tourismus & Verkehr Behörden, Eisenbahnunternehmen) beteiligt.

komobile w7 GmbH wurde vom BMLFUW beauftragt, die österreichischen Projektpartner beim Bewerbungsverfahren des Alpenraumprojekts "AlpInfoNet" im Rahmen des “Alpine Space“-Programms zu unterstützen und zu koordinieren.

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Auftraggeber: 
BMLFUW – Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Projektzeitraum: 
2011 - 2012
Themenbereiche: