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Verkehrstechniker/in – Verkehrsplaner/in gesucht

komobile Gmunden GmbH sucht eine/n Verkehrstechniker/in – Verkehrsplaner/in, ab sofort in Voll- oder Teilzeit in Gmunden

Wir sind ein Büro für Verkehrs- und Raumplanung mit Sitz in Gmunden, Wien und Luxemburg. Unsere Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Verkehrsplanung, Verkehrstechnik, Straßenentwurf, Mobilitätsmanagement und Mobilitätsforschung.

Für unser Team in Gmunden suchen wir Verstärkung.

Ihre Haupttätigkeit ist die eigenständige Bearbeitung von Lageplänen und Straßenentwürfen (Entwurfsplanung, Ausführungsplanung, Ausschreibungsunterlagen), von verkehrstechnischen Gutachten, die Mitarbeit bei Verkehrskonzepten und Forschungsprojekten. Darüber hinaus gehört die Mitarbeit bei anderweitigen Verkehrsplanungsprojekten zu Ihrem Aufgabengebiet.

Sie bringen Interesse und Erfahrungen im Bereich des Straßenentwurfes, der Gestaltung öffentlicher Räume und verkehrstechnischen Berechnungen mit. Ebenso sind Sie an innovativen Verkehrslösungen, an Radverkehrsplanung, Anlagen für den Öffentlichen Verkehr und Mobilitätsmanagement interessiert.

Vorzugsweise haben Sie ein einschlägiges Studium (wie zum Beispiel Bauingenieurwesen, Kulturtechnik) absolviert oder sind HTL-Absolvent mit Praxis im Straßenbau und besitzen Kenntnisse der branchenüblichen Software (Office, CAD+BBsoft, GIS, ABK). Sie bringen kommunikative Kompetenz mit, Englischkenntnisse sind vorteilhaft. Erfahrungen in der Planung und Umsetzung von Straßenprojekten sind von großem Vorteil.

Wir bieten eine interessante, abwechslungsreiche und innovative Arbeit, sowie ein angenehmes Betriebsklima. Die Bezahlung basiert auf dem „Rahmenkollektivvertrag für Angestellte im Handwerk und Gewerbe, in der Dienstleistung, in Information und Consulting“. Geboten wird ein Bruttogehalt von mindestens € 2.600. Eine Überzahlung ist möglich und hängt unter anderem von der Berufserfahrung ab.

Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte an jobs@komobile.at

© Netzwerk Zukunftsraum Land

Innovative Werkstatt in Werfenweng

Am 30. Oktober 2018 fand in Werfenweng eine Innovative Werkstatt zum Thema „Mobilität im ländlichen Raum“ statt. Veranstalter war das Netzwerk Zukunftsraum Land E14-20 in Kooperation mit der Region Pongau und dem BMVIT. Ziel war ein Erfahrungsaustausch zu innovativen Verkehrslösungen für den ländlichen Raum. Rund 60 Teilnehmer aus ganz Österreich nahmen an der Veranstaltung teil.

Helmut Koch präsentierte Mobilitätslösungen für zukunftsorientierte Gemeinden und zeigte vor allem praktische Beispiele aus dem ländlichen Raum, darunter mehrere umgesetzte Maßnahmen aus klimaaktiv mobil Partner-Gemeinden.
Mit dabei war auch Christine Zehetgruber, die für Anfragen zu touristischen Mobilitätsprojekten Rede und Antwort stand.

Salzburger Verkehrstage © Anna Schmitzberger

16. Internationale Salzburger Verkehrstage

Die 16. Salzburger Verkehrstage im Oktober 2018 waren dem Thema Nachhaltiger touristischer Verkehr gewidmet.

Helmut Koch und Romain Molitor von komobile waren einerseits als Vortragende und Diskutanten geladen. Andererseits vertraten sie gemeinsam mit Marc Steinscherer (komobile) die klimaaktiv mobil Beratungsprogramme für Freizeit und Tourismus bzw. für Regionen, Städte und Gemeinden.

Am Abend der Eröffnung präsentierten Franz Kok, Mobilitätsbeauftragter der Uni Salzburg und Helmut Koch die Ergebnisse und Erfolge aus 10 Jahren Mobilitätsmanagement speziell in Salzburg.

Am zweiten Tag der Veranstaltung war Romain Molitor zur Podiumsdiskussion als Experte zum Thema „Herausforderungen der Verkehrssteuerung in Städten: Lernen für Salzburg“ geladen.

Weitere Details zur Veranstaltung: Forum-Mobil Salzburger Verkehrstage, Programm

© MDDI

Planungsempfehlungen für Radverkehrsanlagen in Luxemburg

Im Oktober 2018 ging das Online-Tool für die neue Planungsempfehlung für Radverkehrsanlagen in Luxemburg online. Mit dem Tool wird Planungsverantwortlichen, insbesondere auch den Technischen Diensten der Gemeinden, und anderen Interessierten die Möglichkeit gegeben die neue Richtlinie als Simulation zu bedienen. Basierend auf den Einsatzkriterien können in Frage kommende Radinfrastrukturen ausgewählt werden. Mit der neuen Bestimmung wurde eine zeitgemäße und an den Stand der Technik angepasste Richtlinie für Radverkehrsanlagen entworfen, welche sich sowohl an den Planungsgrundsätzen der europäischen Vorbildländer orientiert als auch die lokalen, spezifischen  Gegebenheiten berücksichtigt.

Die Erarbeitung der Planungsempfehlung und die Aufbereitung der Ablaufdiagramme für die Web-Applikation erfolgten durch komobile Luxemburg im Auftrag des Ministeriums für Nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen (MDDI).

© komobile

Betriebsausflug in die Wachau

Der gemeinsame Betriebsausflug führte die MitarbeiterInnen von komobile w7 und komobile Gmunden heuer in die Wachau. Nach der Anreise mit der Bahn gab es einen kurzen aber herzlichen Willkommensgruß durch Herrn Stadtrat Scheichel von der Stadt Krems, für die komobile gerade ein Mobilitätskonzept erarbeitet. Während eines Spaziergangs durch die Stadt wurden anschließend einige Schlüsselstellen, die in der Planung behandelt werden, besichtigt.

Im multimodalen Stil ging es mit dem E-Bike entlang des Donauradweges weiter bis nach Weißenkirchen, wo die Gruppe beim Heurigen einkehrte. Nach Speis und Trank wurde das Beisammensein auch für einen fachlichen Austausch genutzt.

Der zweite Ausflugstag begann mit einer Fahrt mit der Wachaubahn nach Spitz. Im schönen Weinort im Herzen der Wachau  unternahm komobile eine leichte Wanderung über die Weinhänge. Per Bahn ging es schließlich auch wieder zurück nach Wien bzw. Gmunden.

© komobile w7

Europäischer Radgipfel 2018 in Salzburg

Der diesjährige Radgipfel in Salzburg fand auf europäischer Ebene statt. Über 400 Teilnehmer aus 24 Ländern konnten drei Tage lang bei Fachvorträgen, Exkursionen und Ausstellungen über das Potenzial des Fahrrades als klimaschonendes Transportmittel diskutieren. Die Themen reichten von planerischen über rechtliche Rahmenbedingungen bis hin zu gesundheitlichen und psychologischen Aspekten. 

komobile w7 war mit drei Beiträgen vertreten. Romain Molitor präsentierte eine internationale Best-Practice Studie  zu ausgewählten radfahrfreundlichen Gesetzen und Richtlinien, die im Auftrag des MDDI (Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Verkehr in Luxemburg) durchgeführt wurde und nun als Basis einer radfahrfreundlichen Anpassung der StVO (code de la route) in Luxemburg dient. Weiters präsentierte das MDDI das neue interaktive Planungstool inkl. der zugehörigen Planungsempfehlungen für Radverkehr, an dem komobile maßgeblich beteiligt war.

Mittels Poster präsentierte komobile w7 die Erfahrungen mit dem Firmenlastenrad.

komobile Gmunden war mit einem Vortrag über Best-Practice Radprojekte der klimaaktiv mobil Förderung vertreten.

Viele interessante Gespräche wurden geführt  bzw. neue Ansätze mitgenommen. Wir freuen uns auf die nächste Radkonferenz!

Zum Nachlesen: Cycling Summit, Infothek BMVIT , Der Standard

© le gouvernement de grand-duche de luxembourg

Transportkostenrechnung für Luxemburg

Im Juli 2018 wurde die Studie „Transportrechnung für Luxemburg und Methodik zu Kosten-Nutzen-Analysen für Verkehrsprojekte“ im Beisein von Minister Bausch in Luxemburg vorgestellt (zur Nachlese) An der Studie haben Margarethe Staudner und Romain Molitor von komobile gemeinsam mit Ecoplan, PRH Management SA und BDO Advisory S.A. mitgewirkt. Die Federführung oblag Ecoplan.

Im Rahmen dieses Projektes wird erstmals eine umfassende Transportrechnung für den Schienen- und Straßenverkehr für das Jahr 2016 in Luxemburg abgebildet. Die Ergebnisse zeigen sämtliche Kosten auf, die durch den Straßen- und Schienenverkehr verursacht werden, soweit sich die Kosten in Geldeinheiten bewerten lassen. Die Präsentation und die Studie können auf der Seite des MDDI in Luxemburg heruntergeladen werden.

 

Fußgängerleitsystem in Düdelingen

Im Juli 2018 wurde das Fußgängerleitsystem in Düdelingen vom Bürgermeister Dan Biancalana eröffnet.
Ziel des Leitsystems ist es aufzuzeigen, dass Düdelingen eine Stadt der kurzen Wege ist! Die Distanzen zwischen den Points of Interests sind gering und viele Wege zu Fuß bewältigbar.
Die Menschen sollen überzeugt werden, für Wege unter zwei Kilometern ihr Auto stehen zu lassen. Auf den Pfeilwegweisern sind die Distanzen nicht in Metern, sondern in Gehzeit angegeben. An insgesamt 58 Stellen wurden Hinweisschilder mit insgesamt 118 Pfeilwegweisern platziert. Zudem wurden 8 Informationstafeln aufgestellt. Auf diesen befindet sich neben den nahe gelegenen Zielen eine Übersichtskarte mit einem 6-Minuten-Radius für Zu-Fuß-Gehende und ein kleiner Stadtplan.
Das Konzept für das Fußgängerleitsystem wurde von komobile Wien erarbeitet, für die Produktion der Wegweiser und Informationstafeln war Signal AG verantwortlich.

Begleitende Studie zum Probebetrieb des Doppelgelenk-Obus in Salzburg

Im Spätherbst 2017 wurde im Salzburger Obus-Netz ein 24 Meter langer Doppelgelenk-Obus vom Typ Hess LighTram 4 versuchsweise im regulären Linienbetrieb eingesetzt. Das Fahrzeug wurde hauptsächlich auf der Obus-Linie 3 eingesetzt. Insgesamt wurden 6.847 Kilometer unfallfrei zurückgelegt.

Komobile Gmunden begleitete diesen Probebetrieb im Rahmen einer Studie. Es wurden die Auswirkungen des Doppelgelenk-Obus auf die Verkehrssicherheit, auf andere VerkehrsteilnehmerInnen und auf den Betriebsablauf untersucht, die Akzeptanz bei Fahrgästen erhoben und die Situation an Haltestellen betrachtet. Auch eine Fahrgastbefragung sowie Gespräche mit dem Lenkpersonal und der Verkehrspolizei waren wesentliche Bestandteile der Studie.

Auftraggeber der Studie waren die Salzburg AG, sowie das Land und die Stadt Salzburg.

LAST MILE Meeting in Košice

Der 6. interregionale „Policy Exchange“ führte das  LAST MILE Projekt-Konsortium nach Košice und in den Nationalpark slovenský raj (dt. slowakisches Paradies).  In mehreren Workshops wurden geplante Maßnahmen der beteiligten Regionen zur Verbesserung der Bedingungen für bedarfsorientierte Verkehrssysteme ausgetauscht. Einige Projektpartner stehen kurz vor der Umsetzung von ersten Pilotversuchen um konkrete Lösungen, die sie im Zuge der Study Visits in anderen Regionen kennengelernt hatten, zu testen. In der slowakischen Projektregion geht es zuallererst darum um ein Bewusstsein bei den Entscheidungsträgern für Bedarfsverkehr als mögliches Konzept für die ÖV-Versorgung im ländlichen Raum zu schaffen. Mittelfristig soll es zu einer Verankerung in den Rechtsgrundlagen und Förderinstrumenten kommen. Details zum Meeting hier.

Agenda Alsergrund, © Susanne Regner

Gedenktag für Eric Kandel

Komobile betreut in einer Arbeitsgemeinschaft seit 2009 den Agenda21-Prozess im 9. Wiener Gemeindebezirk. Heuer fand im Rahmen der Gruppenarbeit mit der Gedenkgruppe „Volksopernviertel 1938“ eine besondere Veranstaltung statt.

Eric Kandel, der US-amerikanische Nobelpreisträger mit österreichischen Wurzeln, wohnte bis zu seiner Flucht 1939 am Alsergrund. In Erinnerung an seine Familie und alle weiteren Menschen aus dem Wohnhaus, die aufgrund ihrer jüdischen Herkunft, zwischen 1938 und 1945 verfolgt, vertrieben und ermordet wurden, fand im April 2018 ein Gedenktag statt, den Liette Clees von komobile organisatorisch betreute.

In Kooperation mit der HLMW9 wurde eine berührende Gedenkfeier abgehalten, an der nicht nur Eric Kandel mit seiner Frau Denise teilnahmen, sondern ebenso Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny, Oberrabbiner Arie Folger, die Bezirksvorsteherin Martina Malyar sowie viele weitere Gäste.

 © Hotel & Touristik / Markus Wache

Vortrag am Hotel & Touristik Trendforum

Im April 2018 hielt Romain Molitor im Rahmen des Hotel & Touristik Trendforums eine Keynote mit dem Titel „Wie kann ich als Hotelier dem Gast entgegenkommen? Herausforderungen und Chancen für Tourismusregionen“. Neben den Konsequenzen der (Tourismus-)Mobilität im Hinblick auf Klimawandel und Emissionen, beinhaltete der Vortrag vor allem interessante Beispiele in Österreich, in denen konkrete „sanft mobile“ Angebote für die Anreise der Gäste ebenso wie zur Fortbewegung vor Ort  erfolgreich umgesetzt wurden. Dazu gehören etwa die Projekte „Tirol auf Schiene“ der Tirol Werbung oder das „Bahnhofsshuttle Kärnten“ (Villach Tourismus). Bezug genommen wurde auch auf die von Christine Zehetgruber und Romain Molitor verfasste Anleitung für Praktiker/innen „Wie wird meine Destination nachhaltig mobil?“.

© Christian_Lendl

5. Tourismus-Mobilitätstag am 16. Mai in Graz

Der diesjährige Tourismus-Mobilitätstag am 16. Mai in Graz stand ganz im Zeichen des Themas „Kommunikation“. Das erste von drei Panels zum Thema „Mit Kommunikation zu Kooperation“ moderierte Liette Clees von komobile. Ihr Impulsreferat und die darauf folgenden drei Praxisbeispiele aus österreichischen Tourismusregionen, stellten die Kommunikation zwischen verschiedenen Umsetzungspartner/innen in den Mittelpunkt und zeigten auf, wie man dadurch gemeinsam zu erfolgreichen nachhaltigen Mobilitätslösungen kommt.

Die offizielle Nachlese zur Veranstaltung, einschließlich der Präsentationen finden Sie unter 5. Tourismus-Mobilitätstag.

Am Vorabend fanden die Verleihung des Österreichischen Innovationspreises für Tourismus sowie die  Auszeichnung neuer klimaaktiv mobil Projektpartner im Tourismus statt.

 

© e-moticon project

3. Partnermeeting „e-MOTICON“ in Slowenien

Anfang 2018 fand das dritte e-MOTICON Meeting (Alpine Space INTERREG) statt, organisiert von den Projektpartnern BSC – Business Support Center, Kranj, und Soča Valley Development Centre, Tolmin. Margarethe Staudner von komobile nahm für den Projektpartner „Alpine Pearls“ (dessen Projektaufgaben komobile koordiniert) am Partnermeeting teil. Sie leitete zusätzlich einen Workshop zu Elektromobilität und den Aufgaben der öffentlichen Verwaltung.

E-MOTICON nimmt sich der ungleichmäßigen Verbreitung von Elektromobilität im Alpenraum an. 15 PartnerInnen und 41 sogenannten „BeobachterInnen“ aus dem Alpenraum unterstützen die öffentliche Verwaltung beim Aufbau eines gleichverteilten, innovativen und intermodalen E-Ladeinfrastrukturmodells auf Grundlage einer transnationalen Strategie und der regionalen Aktionspläne.

Das ist ein toller Tag für Regensburg

Dies war die Reaktion der Stadtpolitik, nachdem Helmut Koch und Romain Molitor das Gutachten von komobile zur Einführung eines höherwertigen ÖPNV-Systems vor dem Planungsausschuss der Stadt Regensburg vorstellten. Aus dem Gutachten geht klar hervor, dass eine Straßenbahn das Transportmittel der Zukunft in Regensburg sein sollte. Die Stadtverwaltung schließt sich dieser Meinung gerne an und leitete die weiteren Schritte zur Umsetzung ein.

komobile hat die Ansprüche an einen zukunftsfähigen ÖPNV untersucht und die damit einhergehenden städtebaulichen Chancen abgeleitet. Dabei stellte die Führung eines ÖPNV durch die große zusammenhängende Altstadt, die als Weltkulturerbe geschützt ist, eine große Herausforderung dar.

Der gesamte Planungsprozess wurde mit einer dreitägigen Charette eingeleitet und mündete in einer gesamtwirtschaftlichen Bewertung nach der Methodik der standardisierten Bewertung. Das Gutachten trifft Aussagen zur Zweckmäßigkeit eines höherwertigen ÖV-Systems, zu dessen Technik und den möglichen Umsetzungsschritten.

Klimaschutz und naturverträgliche Energiewende

Das Forum Wissenschaft & Umwelt lud Mitte November VertreterInnen von Städten und Gemeinden zu einem fachlichen Austausch mit ExpertInnen ein. An zwei Tagen wurden Kenntnisse über grundlegende Zusammenhänge und Ziele einer zukunftsfähigen Energie- und Klimastrategie vermittelt. Gemeinsam wurden die Chancen und Möglichkeiten für Städte und Gemeinden herausgearbeitet und konkrete Maßnahmen besprochen.

Helmut Koch und Liette Clees leiteten jeweils einen Workshop und waren zusätzlich als Vortragende an beiden Tagen eingebunden. Sie vermittelten Wissen in den Bereichen nachhaltige Mobilität und Bürgerbeteiligung und trugen so dazu bei, die Motivation für entsprechendes nachhaltiges Handeln zu steigern.

4. Alpenweiter Tourismus-Mobilitätstag in Werfenweng

Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW), das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) und das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) haben am 19. Oktober zum 4. Tourismus-Mobilitätstag in Werfenweng eingeladen.
Ferien ohne Pkw- ein Trend, der durch die veränderten Mobilitätsbedürfnisse der Gäste immer stärker wird. Interessante Bahnangebote, unterschiedlichste umweltfreundliche Leihfahrzeuge und Gästekarten in der Ferienregion machen es möglich. Zusätzlich ist sanfte Mobilität klimafreundlich und steigert die Attraktivität der Alpen als Tourismusdestination.

TouristikerInnen konnten nach den Präsentationen und Diskussionsrunden die Gelegenheit nutzen, sich durch das klimaaktiv mobil Beratungsteam von komobile, die den Bereich Tourismus, Freizeit und Jugend vertreten, vor Ort am Infostand zu Förderprogrammen informieren zu lassen.

© Klimabündnis Österreich

Bahn stärkt Tourismus

Im Rahmen der 6. Regionalbahntagung, Mitte Oktober  in Langenlois, referierte Romain Molitor über die Möglichkeiten die Gemeinden und Städte in Tourismusregionen mit dem Förderprogramm klimaaktiv mobil offenstehen. Er führte Good Practices an und sprach über die Erfolgsfaktoren aussichtsreicher Bahnprojekte in Tourismusregionen und dem Hoffnungsträger „Regionalbahn“. Neben den vielen spannenden Vorträgen diskutierten die Fachleute intensiv mit den TagungsteilnehmerInnen, über die zukunftsfähige Entwickelung der modernen Regionalbahnen.

LAST MILE Workshops in Polen

Von 9.-12. Oktober fand das 5. LAST MILE Projektmeeting in der Region Westpommern in Polen statt. In der Funktion der Gesamtkoordination - einschließlich des Projekt- und Finanzmanagements – begleitet komobile das aus 7 Partnern aus 6 verschiedenen EU-Ländern bestehende Konsortium, welches sich in regelmäßig stattfindenden interregionalen Workshops zu bewährten und innovativen Lösungsansätzen für den Umgang mit dem "letzten Meile" Problem im Tourismus austauscht. Es ging dabei sowohl um das Kennenlernen von konkreten bedarfsorientierten Mobilitätsangeboten in der jeweiligen Region (z.B. eine revitalisierte Schmalspurbahn in Rewal – siehe Foto) als auch um die Diskussion über begünstigende oder hinderliche rechtliche, institutionelle oder wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Die Region Westpommern möchte als Resultat aus dem Austausch das Thema flexibler nachhaltiger Verkehr in ihrem regionalen räumlichen Entwicklungsprogramm verankern. Mehr Details über das Meeting hier.

12 gute Gründe für Agenda21

Die Bundeskoordinationsstelle der Lokalen Agenda 21 hat eine Broschüre veröffentlicht. Es werden 12 Prozesse exemplarisch aufgezeigt, die beispielgebend für Beteiligung mit all ihren Facetten stehen. Die Agenda Josefstadt, welche von komobile seit 2015 geleitet wird, ist einer dieser beispielgebenden Prozesse! Es werden in der Broschüre die vielfältigen Projekte und insbesondere das Engagement der Bevölkerung für den öffentlichen Raum in der Josefstadt erwähnt. Besonders hervorgehoben wird die Idee, die online Beteiligung mit der offline Beteiligung zu „verschneiden“. Diese Verschneidung gelingt mit der Tafel der Ideen im öffentlichen Raum sowie der online Ideenplattform.

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