Ein Leben nach der Autobahn

Komobile ist eines von fünf renommierten Verkehrsplanungsbüros aus vier Ländern, das von der Initiative „Aufbruch Stuttgart“  zu einem Workshop nach Stuttgart eingeladen wurde. Aufgabe war, sich Gedanken zur Stadtautobahn B14, die seit den 1960er Jahren mitten durch das Zentrum von Stuttgart führt, zu machen und Visionen für ein Leben nach der Stadtautobahn zu entwickeln. In nur zwei Tagen wurde von Stéphanie Bauer-Ibili, David Hacker und Romain Molitor eine Vision mit konkreten Entwürfen durchgeplant und am Ende des Workshops im Rahmen einer öffentlichen Präsentation vorgestellt. Darunter waren auch visionäre Ideen wie etwa ein Freibad in der Mitte des Rondells am Österreichischen Platz.

Parkraumbilanz Wien Neubau

Gemeinsam mit dem Bezirksvorsteher Markus Reiter hat Romain Molitor die „Parkraumbilanz Neubau“  auf einer Pressekonferenz vorgestellt. In der Bilanz wurde nicht nur das Stellplatzangebot für Kfz und Fahrräder im öffentlichen Raum präzise erhoben und dokumentiert, sondern auch Stellplätze in öffentlichen Garagen sowie auf privaten Flächen erhoben. Das Stellplatzangebot wurde den jeweiligen Zählsprengeln in Neubau zugeordnet und den dort gemeldeten Pkw gegenübergestellt. Dadurch konnte zählsprengelgenau Angebot und Nachfrage dargestellt werden. Der ganze Bericht dazu ist auf der Website der Stadt Wien abrufbar.

Beitrag über „Lebenswerten Straßenraum“ bei der 13. Walk Space

Rund 180 Teilnehmende tauschten sich bei der 13. walk space Konferenz in Kufstein aus. Plenarvorträge, Round Table, Workshops, Impulsvorträge, Speed Datings und Exkursionen – das abwechslungsreiche Programm schaffte einen breitgestreuten Überblick zum begehbaren öffentlichen Raum.

Straßenraum ist nicht nur Verkehrsraum; ein hoher Nutzungsdruck erzeugt Interessenskonflikte zwischen den Anspruchsgruppen. Der Tenor der Konferenz war eindeutig: der Mensch und insbesondere die FußgängerInnen müssen im Vordergrund stehen. Konzepte für eine menschengerechte und klimafitte Gestaltung des Straßenraumes stünden laut ExpertInnen ausreichend bereit. Nun braucht es Mut seitens der Entscheidungstragenden diese umzusetzen.

Liette Clees nahm für komobile w7 mit einem Speed Dating-Beitrag teil und stellte einen Auszug aus Agenda21-Projekten vor. Seit 2004 betreut komobile Agenda21-Projekte, ein Großteil der Umsetzungen findet im öffentlichen Raum statt. Viele Projekte dienen der Belebung des öffentlichen Raumes und der Bevorragung des Fußverkehrs.

© Büro LR Schuschnig

Auftakt für den Reformplan ÖV2020plus des Landes Kärnten

Am 17. Oktober 2019 fand in Klagenfurt die Auftaktveranstaltung für das großangelegte Projekt Reformplan ÖV 2020plus des Landes Kärnten unter Mitwirkung des Kärntner Verkehrslandesrats Sebastian Schuschnig, der Geschäftsführerin von Salzburg und komobile Gmunden statt.

Projektziele sind ein Reformplan zur Modernisierung des öffentlichen Verkehrs in Kärnten und die Konkretisierung des Mobilitätsmasterplans Kärnten 2035. Die Bearbeitung erfolgt unter Einbeziehung aller StakeholderInnen – Landesverwaltung, Verkehrsverbund, Verkehrsunternehmen, VerterterInnen gesellschaftlicher Gruppen usw. Workshopreihen zu den Themen Angebot und Planung, Infrastruktur, Tarife und Ticketing, Service und Strukturen und Nachhaltigkeit und Klimaschutz stellen den Kern des Projekts dar. Ergebnis ist ein kurz- und mittelfristiges Maßnahmenpaket für den ÖV in Kärnten, das verbindliche Umsetzungsschritte und Finanzierungsoptionen enthält. Komobile Gmunden kommt die Moderation der Veranstaltungen sowie die fachlich-inhaltliche Betreuung des Prozesses zu.

Foto: © Büro LR Schuschnig

Betriebsausflug 2019

Betriebsausflug 2019

Das Ziel unseres diesjährigen Betriebsausfluges war Regensburg – einigen Teammitgliedern bereits aus der erfolgreichen Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie für eine Straßenbahn sehr gut bekannt. Im Rahmen zweier Stadtführungen konnten wir gemeinsam die historische Altstadt sowie die jüdische Geschichte der Stadt näher kennenlernen. Die bayrische Koch- und Braukunst sorgte für das leibliche Wohl. Aus fachlicher Sicht rundeten Gespräche über das weitere Straßenbahnprojekt sowie eine interne Strategiediskussion den Betriebsausflug ab.

Masterplan Fahrradstraßen Wien online

Im Auftrag von und in Zusammenarbeit mit der MA18 der Stadt Wien wurde von komobile w7 der Masterplan Fahrradstraßen Wien ausgearbeitet. Dieser soll dazu beitragen, die Fahrradstraße als vollwertige Lösung für Radverbindungen abseits der Hauptverkehrsstraßen zu etablieren. Sie ist somit ein wichtiger Baustein eines zusammenhängenden, qualitativen und verkehrssicheren Radverkehrsnetzes. Nun wurde von der Stadt Wien eine eigene Homepage eingerichtet, auf der die Ergebnisse der Studie abrufbar sind. Neben einer Kurzfassung des Abschlussberichtes steht dort auch eine Übersicht der vorgeschlagenen Routen zum Download bereit. Näheres zum Masterplan Fahrradstraßen finden Sie auch hier.

Komobile publiziert in ZftW Themenheft „Verkehr und Tourismus“

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für Tourismuswissenschaft,  Heft 11, Band 2, publiziert komobile zwei Artikel. 

Romain Molitors Artikel „Mobilität und Tourismus, ein Überblick über die Entwicklung in Österreich“ beinhaltet aktuelle Daten und Fakten und stellt gesamtregionale Lösungsansätze aus Kärnten (touristische Mobilitätszentrale) und Tirol (Tirol auf Schiene) vor. Komobile begleitete beide Projekte im Rahmen von klimaaktiv mobil. Christine Zehetgruber beschreibt im Artikel „LAST MILE– Rahmenbedingungen für flexible nachhaltige Mobilitätslösungen auf der letzten Meile im Tourismus“  Ausgangssituation,  Methodik und Zwischenergebnisse des Interreg Europe Projekts „LAST MILE“. Das Projekt wird von komobile seit 2016 im Auftrag des Umweltbundesamtes koordiniert.

komobile beim Business Treff Mobilität und Wohnen

Die Wirtschaftsagentur Wien veranstaltete am 10. September ein Business Treff zum Thema „Mobilität und Wohnen“ . In zwei Themenblöcken wurden von Unternehmen und Forschungseinrichtungen neue Mobilitätslösungen- und Angebote in Neubauprojekten und Bestandsgebieten vorgestellt. Davon ausgehend wurden auch notwendige Rahmenbedingungen für deren Umsetzung diskutiert, wobei die Spannweite von Ladesäulen über Sharing-Angebote, Stellplatzverpflichtungen, Fahrradabstellanlagen bis hin zu Paketboxen reichte.

Margarethe Staudner von komobile war beim Podiumsgespräch zum Thema „Rahmenbedingungen, Angebote und Umsetzung in Neubauprojekten“ am Podium und stellte das Mobilitätskonzept für das Stadtentwicklungsgebiet Donaufeld vor. In diesem sind Mobility Points als Standorte für neue Mobilitätsangebote vorgesehen.

Maßnahmen gegen Überhitzung und vieles mehr

Die Klimakrise ist Thema in vielen Bereichen und beeinflusst ebenso Projekte von komobile. Viele Menschen wollen Ideen umsetzen, die der Überhitzung der Stadt entgegenwirken. Diese Engagierten bringen sich über die Agenda21 in das Geschehen in Wien ein und werden inhaltlich und organisatorisch auch von komobile betreut.

Seit rund zwei Jahren beschäftigen sich immer mehr Menschen in den Agendabezirken in Klimaschutz-Projekten. Im Agendateam bieten wir Unterstützung und Beratung zur Umsetzung der Projekte, organisieren Vernetzung mit zuständigen Stellen der Stadt Wien, bereiten Informationen zielgruppengerecht auf und betreiben Öffentlichkeitsarbeit.

Wir arbeiten seit 2004 in unterschiedlichen Arbeitsgemeinschaften in Agenda21-Prozessen, die heuer allesamt bis 2020 bzw. 2022 verlängert wurden.

Liesing seit 2004 und Alsergrund seit 2009 (PL stadtland), Währing seit 2017 (PL Dialog plus) und Innere Stadt seit 2018 (PL stadtland). In der Josefstadt haben wir seit 2015 die Projektleitung des Agenda21-Prozesses.

Neuausschreibung und Umsetzungsbetreuung Wels Linien

Die Verkehrsdienstleistungen des Stadtbus Wels (Wels Linien) waren nach Auslaufen des bisherigen Finanzierungsvertrags von Seiten der eww AG (Elektrizitätswerk Wels) im Zeitraum von 2017 bis 2019 im Rahmen eines EU-weiten Vergabeverfahrens neu auszuschreiben.

Komobile Gmunden führte dabei die umfassende fachliche Betreuung von verkehrsplanerischer Seite durch. Dies umfasste zum einen die ausschreibungsreife Aufbereitung des Angebots (Fahrpläne, Jahresverkehrsleistungen usw.) sowie die Erarbeitung qualitativer Empfehlungen, die in die Ausschreibungsunterlagen eingeflossen sind und vom neuen Betreiber einzuhalten sind. Dazu zählen unter anderem die Abwicklung des Fahrscheinverkaufs und Vertriebs, die Fahrgastinformation, Vorgaben zur Fahrzeugreinigung und Maßnahmen zur Sicherstellung der Pünktlichkeit.

In weiterer Folge wurde eine Umsetzungsbetreuung für den neuen Stadtverkehrsbetrieb geleistet. Neben organisatorischer Unterstützung wie etwa die Vorbereitung der Konzessionsansuchen und Beratung beim Aufbau einer neuen ÖV-Organisationseinheit beim Auftraggeber wurde im Rahmen der Betriebsaufnahme ein Relaunch des Stadtbusverkehrs vorgenommen. Dazu wurden von komobile Gmunden umfassende Maßnahmen zur Fahrgastinformation wie etwa die kartographsiche Umsetzung eines neuen schematischen Liniennetzplans, ein neues Fahrplanheft, überarbeitete Haltestellenansagetexte und neue Aushangfahrpläne erarbeitet.

Auszeichnung für klimaaktiv mobil Partner

Das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) hat am 17. Juni 2019 vorbildliche Betriebe aus ganz Österreich ausgezeichnet, die sich im Rahmen der Klimaschutz-Mitmachinitiative klimaaktiv mobil engagieren. Darunter fanden sich auch einige Projektpartner, die von komobile im Rahmen des Beratungsprogramms für Tourismus und Freizeit betreut wurden.

Extra aus dem „Ländle“ angereist kam etwa Karl-Heinz Winkler, verantwortlich für den Bereich Verkehr bei der Großveranstaltung Weltgymnaestrada 2019. Er nahm gemeinsam mit seinem Berater Marc Steinscherer von komobile eine Auszeichnung für das klimafreundliche Mobilitätskonzept bei der Weltgymnaestrada entgegen. Mit der Familiy of Power („Hohe Tauern Mobilitätszentrale“) und der Tirol Werbung („Bahnhofshuttle Tirol“) waren noch weitere Projektpartner aus Tourismus und Freizeit vertreten. Mehr Informationen: klimaaktiv mobil,  Mein Bezirk.at

Im Bild: Stefan Ebner (WKÖ), Marc Steinscherer (komobile/Beratungsprogramm Mobilitätsmanagement für Tourismus und Freizeit), Karl-Heinz Winkler / Weltgymnaestrada 2019, Sektionschef Jürgen Schneider (BMNT)

Park+Ride- und Bike+Ride-Gesamtkonzept Oberösterreich

Im Auftrag des Amtes der Oberösterreichischen Landesregierung wurde für sämtliche Bahnlinien sowie fünf ausgewählte, besonders stark nachgefragte Buskorridore ein umfassendes strategisches Konzept zur künftigen Entwicklung von Park+Ride- und Bike+Ride-Angeboten erarbeitet.

Die Zielsetzung der Studie lag darin, eine landesweite, nachfragegerechte Strategie zur zukünftigen Entwicklung von Park+Ride und Bike+Ride zu erarbeiten. Die Ergebnisse wurden durch eine Potenzialanalyse und durch Standortbewertungen quantitativ abgesichert. Im Rahmen der Studie wurden folgende strategische Ziele verfolgt:

  • den Anteil der Verkehrsleistung des motorisierten Individualverkehrs an der Gesamtverkehrsleistung im Berufspendelverkehr zu reduzieren,
  • das Straßennetz, insbesondere im Zentralraum, durch Attraktivierung von Park+Ride von Stauerscheinungen zu entlasten,
  • den Parkdruck vor allem in Linz zu reduzieren,
  • die Erreichbarkeit peripherer Räume durch attraktive Angebote zu sichern.

Weiters wurde im Rahmen dieser Studie ein qualitatives Bewertungsinstrument entwickelt, anhand dessen die Zweckmäßigkeit bzw. Realisierbarkeit neuer Park+Ride-Standorte anhand der oben genannten Parameter als Entscheidungs- bzw. Argumentationsgrundlage in vereinfachter Form geprüft werden kann. Die Ergebnisse der Studie wurden abschließend dem Ausschuss für Infrastruktur des oberösterreichischen Landtages vorgestellt.

Studytrip - Radverkehr in Kopenhagen

Rita Leimer konnte im Rahmen einer Studienreise einen umfassenden Einblick über Radfahren in Kopenhagen und dessen Umland gewinnen. Die Exkursion behandelte die Themen Planung und Promotion von Radverkehr. Dazu gab es Vorträge von Politik, Lobby, PlanerInnen sowie VertreterInnen von Stadt und Umlandgemeinden, Polizei etc. Unter den SprecherInnen fanden sich unter anderem der COE der Danish’s Cycling Federation, ehemals Bürgermeister für technische und Umwelt-Angelegenheiten in Kopenhagen, die Managerin der Supercyclinghighways oder auch der neue Direktor und Stadtplaner von Copenhagenize. Um das Radfahren in der Stadt mit dem hohen Radfahranteil auch wahrhaftig zu erleben, wurden begleitend zum theoretischen Teil sieben unterschiedliche Radexkursionen durchgeführt – dabei kam es zu einem regen Erfahrungsaustausch zwischen den international vertretenen TeilnehmerInnen.
Rita Leimers Fazit:„Die Stimmung in Kopenhagen ist durch den hohen Radverkehr sehr lebendig und positiv. Es wäre schön, einen Hauch dieses Gefühls in andere Länder übertragen zu können“.

Masterplan Fahrradstraßen Wien beim Radgipfel 2019

Auch die Stadt Wien hat es sich zum Ziel gesetzt, die nachhaltige Mobilität im Alltagsverkehr zu fördern. Einen wesentlichen Beitrag dazu kann das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel leisten. Komobile wurde von der Stadt Wien, MA18, mit der Erstellung des Masterplans Fahrradstraßen beauftragt. Nun liegt ein umfassendes Gesamtkonzept für ein zusammenhängendes Radnetz abseits der Hauptverkehrsstraßen vor. Für ganz Wien wurden Optionen für Fahrradstraßen ausgewählt, in Workshops mit den relevanten AkteurInnen besprochen und in einer Bewertungsmatrix nach fachlichen Kriterien und Umsetzungsmöglichkeiten beurteilt. Für eine optimale Umsetzung wurde ein Leitfaden für die begleitende Öffentlichkeitsarbeit erstellt.

Beim Radgipfel 2019 in Graz haben Thomas Berger von der MA 18 der Stadt Wien und Olivia Kantner von komobile den Masterplan Fahrradstraßen präsentiert. Die Unterlagen dazu sind hier abrufbar.

Stadtregionale Strategie Region untere Feldaist (RUF) in den OÖ Nachrichten

Die Stadtregion RUF mit der Kernstadt Pregarten und den Nachbargemeinden Unterweitersdorf, Hagenberg und Wartberg ob der Aist präsentierte ihre Stadtregionale Strategie in den oberösterreichischen Nachrichten unter dem Slogan „Vier Gemeinden ein Konzept“.  Das Teilkonzept  zur innerregionalen Mobilität „Stadtregionales Fuß- und Radwegenetz“ wurde von komobile Gmunden erstellt. Priorisierte Maßnahmen daraus befinden sich in der Detailplanung und werden demnächst mit EU und Landesfördermittel (EFRE- IWB Programm) umgesetzt. Den Artikel finden Sie hier.

e-Moticon Abschlusskonferenz in Mailand

Mit einer großen Konferenz in Mailand ist am 26. März 2019 der Abschluss des Projektes „e-MOTICON – Transnationale Strategie für Austausch und Zusammenarbeit im Alpenraum mit dem Ziel einer homogenen interoperablen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge“ begangen worden. Am hochrangig besetzten Podium gaben VertreterInnen aus Politik und Wirtschaft aus Italien, Slowenien, Deutschland, Frankeich und Österreich  einen Einblick in aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen rund um das Thema E-Mobilität. Ergänzt wurde die Konferenz durch eine große Ausstellung von aktuellen Modellen von E-Fahrzeugen und Ladeinfrastruktur in der größten überdachten Piazza Europas, der Piazza Città di Lombardia.

komobile führt im Projekt das Projektmanagement für den Projektpartner „Alpine Pearls“ durch und war durch Margarethe Staudner in Mailand vertreten.

Gemeinderatsbeschluss zum Verkehrskonzept Hallstatt

Hallstatt hat sich in den letzten Jahren zum Synonym für „Overtourism“ entwickelt. Die Zahl der Besucher, insbesondere der Tagesgäste hat sich vervielfacht und wächst weiterhin. Die Bereisten proben den Aufstand, Konflikte zwischen Bevölkerung und der Tourismuswirtschaft zeichnen sich ab. komobile konnte im Zeitraum von 6 Monaten mit einem maßgeschneiderten und innovativen Beteiligungsmodell konsensfähige Lösungen für die Gemeinde erarbeiten. Die Schlüsselmaßnahmen des neuen Verkehrskonzeptes wurden am 28. Februar 2019 vom Gemeinderat beschlossen. Kernstück ist ein Reisebus-Kontingentierungssystem und eine Reihe weiterer Maßnahmen zur Lenkung und Reduktion von Besucherströmen. Die Bearbeitung des Konzeptes erfolgte in Kooperation mit Kohl&Partner und BusinessKonsens. komobile wird die Umsetzung des Konzeptes weiter betreuen.

Mobilitätsmanagementkonzepte bei Wohnprojekten in Linz

Am 21.1.2019 gaben Bürgermeister Luger und Stadtrat Hein eine Pressekonferenz zum Thema "Mobilitätsmanagementkonzepte als Leitlinie für Wohnbauprojekte in Linz". Die Stadt möchte damit dem umweltfreundlichen Stadtverkehr den Vorrang geben. Vor allem im dicht bebauten Stadtgebiet mit einem guten Anschluß an den öffentlichen Verkehr und an den Innenstadtradweg soll "autoarmes" Wohnen praktiziert werden. Die Weichen dafür stellte die 2017 in Kraft getretene Novelle zum Bautechnikgesetz, welche in solchen Fällen einen niedrigeren Stellplatzschlüssel ermöglicht.  Nötig dafür sind jedoch Begleitmaßnahmen im Wohnbau wie z.B. ausreichende Fahrradabstellplätze in hoher Qualität oder Car-Sharing-Angebote. Ein Pilotprojekt der Wohnungsgesellschaft GWG in der Linzer Innenstadt wurde als Musterprojekt vorgestellt. Das Mobilitätsmanagementkkonzept wurde bei diesem Wohnbauprojekt von komobile Gmunden erstellt.

weitere Infos in der Presseaussendung unter https://www.linz.at/presse/2019/201901_93349.asp

Artikel über Planungsrichtlinien-Studie im VCÖ-Magazin

Gesetze und Planungsrichtlinien für die Errichtung von Radinfrastruktur unterscheiden sich von Staat zu Staat und bieten mehr oder weniger günstige Rahmenbedingungen für aktive Mobilität. Im Auftrag des Luxemburger Ministeriums für nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen hat komobile Regelungen in ausgewählten europäischen Ländern verglichen.  Die Ergebnisse sind natürlich auch für andere Länder interessant. Der VCÖ hat das Thema kürzlich aufgegriffen und im VCÖ-Magazin (2019-1) einen Artikel über die Studie veröffentlicht. Eine Präsentation (Radgipfel, 10/2018) ist zudem im Downloadbereich zu finden.

 

© Netzwerk Zukunftsraum Land

Innovative Werkstatt in Werfenweng

Am 30. Oktober 2018 fand in Werfenweng eine Innovative Werkstatt zum Thema „Mobilität im ländlichen Raum“ statt. Veranstalter war das Netzwerk Zukunftsraum Land E14-20 in Kooperation mit der Region Pongau und dem BMVIT. Ziel war ein Erfahrungsaustausch zu innovativen Verkehrslösungen für den ländlichen Raum. Rund 60 Teilnehmer aus ganz Österreich nahmen an der Veranstaltung teil.

Helmut Koch präsentierte Mobilitätslösungen für zukunftsorientierte Gemeinden und zeigte vor allem praktische Beispiele aus dem ländlichen Raum, darunter mehrere umgesetzte Maßnahmen aus klimaaktiv mobil Partner-Gemeinden.
Mit dabei war auch Christine Zehetgruber, die für Anfragen zu touristischen Mobilitätsprojekten Rede und Antwort stand.

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