Dieses Jahr haben wir uns entschieden anstatt des klassischen Betriebsausflugs eine Fachexkursion in die Niederlande zu machen und uns selbst ein Bild der vielgepriesenen Verkehrsinfrastruktur vor Ort zu machen.
Dank des Nightjets hatten wir zwei intensive Tage zur Verfügung und kamen durch die geänderte Streckenführung in den Genuss uns die autofreie mittelalterliche Innenstadt von Amersfoort anzusehen. Um Teambuilding und Stadtführung zu kombinieren, haben wir uns für eine App-basierte Schnitzeljagd entschieden – Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle an das Gewinnerteam Daanmag!





Mit dem Zug ging es dann nach Utrecht, von wo aus wir uns mit Leihrädern auf den Weg in die Fahrradstadt Houten machten. Sehr beeindruckend waren dabei die klaren Stadtgrenzen und die ländliche Gegend auf der Strecke von nur 9 Kilometern.



Gut gestärkt mit Kaffee und Stroopwaffeln sind wir durch Houten geradelt und konnten durch die exzellente Begleitung von André Botermans, dem Fahrradbeauftragten der Gemeinde, das „System Houten“ erleben. Hier zeigte sich wie konsequente Planung und Bevorrangung der aktiven Mobilität einer Stadt die Lebensqualität und Sicherheit erhöht – Die Vision 0 (keine Verkehrstoten) ist hier seit 50 Jahren umgesetzt.









Als die Reservierung fürs Abendessen immer näher rückte und wir gefühlt wieder durch die ganze Stadt mussten, wurde uns auch klar, dass die 15-Minuten-Stadt hier gelebte Realität ist. Keine Viertelstunde später sind wir beim Restaurant und konnten das redlich verdiente Abendessen in vollen Zügen direkt auf einem Kanal genießen.


Mehr oder weniger frisch haben wir die Niederlande abseits von Backsteinhäusern am nächsten Tag in Rotterdam erkundet und uns von der architektonischen Spielwiese inspirieren lassen.







Zurück in Utrecht haben wir uns die Stadt aus einem anderen Blickwinkel angesehen und mit dem Boot erkundet – Herzliches Danke an die Kapitäne! Auch André Botermans ist nochmals zu uns gestoßen und hat uns vor Ort zur Geschichte des Catharijnesingels – von Wassergraben zu Stadtautobahn zurück zu Kanal – erzählt. Sehr spannend war aus diesem Blickwinkel heraus dann der Rückweg zu Fuß entlang des renaturierten Kanals zum Bahnhof.






Abschließend hat dann der deutlich verspätete Nightjet auf den Punkt gebracht, was wir in all unseren Projekten immer wieder sehen: Keine Kommunikation ist ein großer Fehler 😊 In diesem Sinne sind wir voller Tatendrang und Inspiration zurück im Büro um gemeinsam nachhaltige Mobilität umzusetzen!
