Anfang März startete im Mittel- und Südburgenland eine mehrteilige Schulungsreihe zum Aufbau von kommunalem Mobilitätsmanagement. Wir haben im Rahmen unserer Beratung für die Mobilitätszentrale Burgenland das erste Modul mit dem Thema „Sicherer Schulweg“ begleitet.
Hier ging es darum Gemeinden zu unterstützen Schulwege sicherer zu gestalten und die Handlungsmöglichkeiten im Rahmen der Straßenverkehrsordnung (StVO) bestmöglich zu nutzen. Wir zeigten den teilnehmenden Amtsvertreter:innen auf, welche Handlungsspielräume die StVO bietet und wie diese von Gemeinden genutzt werden können, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Ein besonderer Fokus lag dabei auf Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduktion, etwa durch geeignete Verkehrsorganisation, Beschilderung oder gestalterische Elemente im Straßenraum.
Im Anschluss an den theoretischen Teil ging es direkt in die Praxis: Gemeinsam mit den Vertreter:innen der Gemeinden wurden konkrete Situationen vor Ort analysiert. Rund um die jeweiligen Schulen wurden bestehende Herausforderungen diskutiert – etwa unübersichtliche Verkehrssituationen, Bring- und Holverkehre oder fehlende Querungsmöglichkeiten. Auf Basis dieser Analysen wurden erste Lösungsansätze erarbeitet.
