Unsere Geschäftsführerin Olivia Kantner hat bei der diesjährigen Mobilitätskonferenz in dem von austriatech und Centre for Mobility Change organisiertem Side-Event „Planen für eine lebenswerte Zukunft“ einen spannenden Einblick zu visionsbasierter Planung in der Praxis gegeben.
Im Zentrum ihres Vortrags „Planung als Vision“ stand die Frage wie strategische Mobilitätsplanung als aktiver Gestaltungsprozess gelingt und zu nachhaltigen Mobilitätsveränderungen führen kann. Planung bedeutet dabei nicht nur das Reagieren auf bestehende Herausforderungen, sondern vor allem das Entwickeln von Zukunftsbildern und das gezielte Vorbereiten von Veränderungen.
Eine erfolgreiche Mobilitätsplanung ist ein Zusammenspiel aus klar definierten Zielen, interdisziplinärer Zusammenarbeit und innovativen Lösungsansätzen sowie der Einbindung von relevanten Akteur:innen. Als Grundlage für einen notwendigen Paradigmenwechsel in der Verkehrsplanung spielen Visionen eine zentrale Rolle.
Wesentliche Rahmenbedingungen der kommunalen Mobilitätsplanung reichen von der Erfüllung der Mobilitätsbedürfnisse aller Menschen, der Siedlungsstrukturen und rechtlichen Vorgaben bis hin zu Umwelt- und Gesundheitsaspekten sowie Finanzierungsfragen.
Anhand konkreter Beispiele wurde verdeutlicht, wie strategische Zielsetzungen in der Praxis umgesetzt werden können und ein Mehrwert erzielt werden kann. Dazu zählen unter anderem die Stärkung des Umweltverbunds, die Entwicklung der „15-Minuten-Stadt“ sowie die Neuverteilung des öffentlichen Raums zugunsten nachhaltiger Mobilitätsformen.
Darüber hinaus wurde die Bedeutung von Beteiligungsprozessen hervorgehoben: Die Einbindung von Verwaltung, Politik sowie Bürger:innen und Stakeholdern ist entscheidend, um tragfähige Lösungen zu entwickeln und langfristig erfolgreiche Maßnahmen umzusetzen.
Der Vortrag machte deutlich: Vision-led Transport Planning ist ein zentraler Ansatz, um Mobilität nachhaltig, lebenswert und zukunftsfit zu gestalten.
