Strategie für E-Lade-Stationen in Luxemburg

Der Ausbau der Elektromobilität wird im nationalen Klimafahrplan 2021-2030 als wichtiges Ziel zur Dekarbonisierung des Verkehrssektors gefördert. Im September2023 wurde die Verordnung über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFIR) beschlossen.

Um eine einheitliche und bedarfsgesteuerte Entwicklung für den Ausbau der E-Ladeinfrastruktur zu gewährleisten wurde eine Studie für Luxemburg erstellt. Auf einem Raster (1 km x 1km) wurde der Ladebedarf für 2024 bis 2035 prognostiziert. Ausgangsbasis hierfür waren die Bevölkerungs- und Arbeitsplatzdaten, Fahrzeugbestand sowie PAG-Flächen. Durch den Einsatz von unterschiedlichen GIS-Analysetools sowie der Prognose der Entwicklung des eKfz-Anteils war es möglich die Anzahl an BEV und PHEVs je Raster zu ermitteln. Durch die Vorgaben der AFIR sowieder Sunset-Klausel für die notwendige öffentliche Ladeleistung je BEV bzw. PHEVwurde der öffentliche Ladeleistungsbedarf je Raster berechnet.

Zusätzlich wurde eine Variante mit der Berücksichtigung von privaten Ladestationensowie eine Verteilung der notwendigen öffentlichen Ladeleistung in AC- und DC-Ladeleistung erstellt. Das Ergebnis ist eine Studie über eine Strategie und Kartografie zur Einführung für Elektroinfrastruktur. Diese Strategie soll den Gemeinden bei der weiteren Planung der E-Ladeinfrastruktur und der genauen Verortung unterstützen, da der notwendige Ladebedarf bis 2030 bzw. 2035 prognostiziert und verortet ist.

Auftraggeberin

Klima Agence G.I.E.

Bearbeitungszeitraum

September 2024 - Jänner 2025

Stichworte

Elektromobilität